Aus dem Stadtteil

Hier finden Sie Aktuelles, Berichte und Informationen rund um den Stadtteil. Die Berichte wurden größtenteils auch in der Oldenburger Monatszeitung veröffentlicht. 

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Juli 2014 - Fußball und Veranstaltungslärm in Donnerschwee

Durch das Public Viewing der Fußball-EM auf dem Gelände zwischen den EWE-Arenen mit Platz für bis zu 5.000 Fußballfans hatten die Donnerschweer bereits einen kleinen Vorgeschmack auf das zukünftige Stadion. 
Durch die Ausrichtung von Leinwand und Lautsprechern in Richtung BBS und dem dahinter liegenden Wohngebiet konnten die Anwohner trotz Gebäudeabschirmung und Lärmschutzwall den Spielverlauf akustisch auch ohne eigenen Bildschirm gut mitverfolgen.
Die vom Vorstand des Bürgervereins angeregte Arbeitsgruppe zur Begleitung der Planungen des Stadionneubaus konnte bisher mangels Engagement nicht gegründet werden. Daher wird sich der Vorstand weiterhin nur im Rahmen seiner beschränkten Möglichkeiten einbringen können.

Manch ein Anwohner fragt sich vor dem Hintergrund der verursachten Geräuschkulisse, weshalb die Hundewiese südöstlich neben dem Weser-Ems-Hallen-Gelände immer wieder von der Stadt für Veranstaltungen frei gegeben wird, obwohl diese vom Wohngebiet aus gesehen vor dem Lärmschutzwall liegt. In den letzten Jahren gastierte Zirkus Knie noch auf dem Weser-Ems-Hallen-Gelände an der Messestraße.

Auf Nachfrage bei der Stadt bereits im letzten Jahr teilte diese mit, dass es vor allem finanzielle Belange sind, mit denen die Stadt die Kulturszene unterstützen möchte. Ob dabei den Belangen des Anwohnerlärmschutzes und auch den Interessen der Hundebesitzer ausreichend Rechnung getragen wird, ist aber deutlich in Frage gestellt.

 

Juni 2024 - Zaunbilder Ammergaustraße

Nachdem mir lange Zeit der grüne, eintönige Wasserwerkszaun an der Ammergauer Straße auffiel, habe ich im letzten Sommer begonnen, den Zaun mit großen Stickereien zu schmücken.

So viele Menschen freuen sich über meine Aktion, dass ich immer weitermache, zumindest wenn das Oldenburger Wetter es zulässt. Ich bin Mutter und Springerpastorin und arbeite für die Evangelisch-lutherische Kirche in Oldenburg. Wenn ich am Zaun stehe und vor mich hin knüpfe und fädle, kommt hin und wieder jemand vorbei und wir wechseln ein paar nette Worte. Auf diese Weise habe ich schon mehr Menschen aus der Gegend kennengelernt als in den vergangenen 14 Jahren, die ich schon an der Ammergaustrasse wohne. 

Nicht selten kommen dann auch Wünsche, was ich noch am Zaun darstellen könnte. Gerne nehme ich diese Wünsche auf, aber nicht alles ist umsetzbar. Greta zum Beispiel, ein Mädchen im Vorschulalter, wünschte sich ein Pferd. Wer einmal versucht hat, ein Pferd zu zeichnen, weiß, dass das nicht leicht ist. Schließlich war ich zufrieden mit meiner Skizze eines Pferdekopfes. Als Untergrund meiner Skizzen nutze ich stets Karopapier. Als ich jedoch loslegte, erkannte niemand, was das Motiv darstellen sollte. Die Tipps reichten von „Fisch“ bis „Blume“. Als zum Schluss aber die Mähne befestigt wurde, wurde auch das Bild erkennbar.
Ich selbst mag auch sehr die abstrakten Muster. Schon als Kind habe ich mir beim Blick auf einen Maschendrahtzaun Muster darin vorgestellt. Umgesetzt habe ich diese Bilder im Kopf aber erst jetzt, nachdem meine Mutter, die ich bei mir zuhause gepflegt habe, im letzten Jahr gestorben ist. 
Handarbeiten liebe ich schon immer. Sicherlich erinnern sich einige, mehr oder weniger gern, an den eigenen Handarbeitsunterricht und das Sticken auf Stramin. Das ist ein fester textiler Untergrund mit regelmäßigen Löchern. Ähnlich ist meine Arbeit am Zaun, nur wesentlich größer und um 45° gekippt. Für meine Bilder benutze ich ganz normales Handarbeitsgarn. Polyacryl hält am besten und verliert die Farbe nicht so schnell. Selten brauchen die Bilder eine kleine Reparatur. Glücklich bin ich darüber, dass bisher noch keins mutwillig zerstört wurde. 

Eine offizielle Genehmigung habe ich für meine Bilder nicht, sie sind quasi „Guerilla-Handarbeit“. Sie stören oder beschädigen aber nicht und selbst die Polizei und die Gärtner des Wasserwerks haben Spaß daran.

Wenn die Bilder eines Tages nicht mehr gut aussehen, komme ich mit der Schere und schaffe Platz für Neues. Ich habe noch so viele Ideen! Mein nächstes Projekt, das ich plane, ist ein Flügelpaar. Ich bin sehr glücklich, auf diese Weise Menschen jeden Alters und jeder Kultur eine kleine Freude zu machen und unsere Nachbarschaft noch ein bisschen netter zu gestalten. 
Vielleicht treffen wir uns ja bald am Zaun!
Katja Nolting-Möhlenbrock

Gestickter Schmetterling an der Ammergaustraße

(Foto: Bürgerverein Donnerschwee)

 

Mai 2024 - Kläranlage Donnerschwee

Bereits seit 1900 befindet sich in Donnerschwee eine Kläranlage. Zusammen mit dem Agravis-Werk nimmt sie einen exponierten Standort am Hunteufer ein, wo früher das Schloss beziehungsweise die Burg Donnerschwee stand. Während sie am Anfang nur aus einem groben Rechen bestand, hat sie sich mittlerweile zur zentralen Kläranlage und Klärschlammbehandlungsanlage Oldenburgs mit moderner Technologie entwickelt.

Volker Bruns, Leiter der OOWV-Kläranlage, erläuterte beim Bürgertreff im Mai viele interessante Aspekte und stellte die aktuellen Bauvorhaben vor. Nachdem bereits zwei neue, zylindrische Faultürme errichtet wurden, soll nun ein dritter baugleicher Turm entstehen. Ursprünglich sollte der alte, eiförmige Faulturm saniert werden. 
Da das Bauwerk aber gravierende Betonschäden aufweist, hat man sich für den Abriss entschieden. Das durch seine Form durchaus ortsbildprägende Bauwerk wird nun nach rund 55 Jahren Geschichte sein, sagt Bruns. Ab Anfang Juni wird ein sogenannter Long Front Bagger den Faulturm von oben aus abbauen. Für den Abtransport der dabei entstehenden 1.300 Tonnen Bauschutt sind in etwa 60 LKW-Transporte notwendig. Der Beton wird recycelt, zum Beispiel für den Straßenbau. Entgegen der ursprünglichen Planung muss die Wehdestraße dafür doch nicht länger halbseitig gesperrt werden, sondern nur temporär für den Aufbau der Baustelle. 

Die Bauarbeiten für den neuen Faulturm beginnen voraussichtlich im Februar 2025. Neben dem Faulturm werden auf dem Kläranlagengelände zeitgleich noch weitere Bauprojekte realisiert, wie zum Beispiel die Teilsanierung des Mischwasserbehandlung, die Errichtung eines zweiten Gasspeichers sowie die Sanierung des Betriebsgebäudes. 
Vor dem Hintergrund der Novellierung der Wasserrahmen-Richtlinie ist geplant, mittelfristig eine 4. Reinigungsstufe zu etablieren, in der auch Medikamente aus dem Abwasser gefiltert werden können. Aktuell verfügt die Anlage bereits eine Schlussfiltration die in der Lage ist  Mikroplastik heraus zu filtern. Neben vielen anderen Aspekten der Abwasserbehandlung wurde beim Bürgertreff auch die Zusammensetzung des Abwassers thematisiert. 

Bruns wies darauf hin, dass das Abwasser zunehmend "dicker" wird. Das bedeutet, dass der Anteil der Fremdstoffe immer größer wird, die wie zum Beispiel Feuchttücher nicht hineingehören. Das führt während des Klärprozesses häufig zu Verstopfungen, die aufwendig beseitigt werden müssen. Auf Nachfrage der Bürgervereinsmitglieder berichtete Bruns, dass es vor ein paar Jahren eine Aufklärungskampagne gab. Die zugehörigen Flyer hat sich der Bürgerverein zuschicken lassen und den Mitgliedern zugestellt. Zudem werden diese auf der Homepage des Bürgervereins veröffentlicht werden, da der Eindruck besteht, dass viele Bürger nicht ausreichend über dieses Thema informiert sind.
Der Bürgerverein wird als Anschlussveranstaltung eine Führung auf der Kläranlage organisieren. Bruns wies darauf hin, dass jeder Besucher willkommen ist. Anmeldungen sind über die Kontaktdaten der Kläranlage möglich.

Der alte Faulturm der Kläranlage (Foto: Dennis Fricke)

 

April 2024 - Stadionneubau

Dieses stadtteilprägende Bauvorhaben beschäftigt den Bürgerverein schon länger. Bereits letztes Jahr im Januar nahm er wie viele andere Oldenburger Bürger an der Informationsveranstaltung in der BBS 3 teil und teilte der Öffentlichkeit mit, dass er sich neutral verhalten wolle. Dem Bürgerverein sei bewusst, dass es sowohl Befürworter als auch Gegner in Donnerschwee gäbe. Bei der Gelegenheit hat der Vorstand dem Oberbürgermeister von vornherein die Zusammenarbeit angeboten. Nun wird es ernst. Am 15. April ist die Entscheidung des Stadtrats für den Neubau eines Fußballstadions an der Maastrichter Straße gefallen.

Viele Donnerschweer sorgen sich um die zukünftige Verkehrssituation, den Lärmschutz, das Sicherheitskonzept und den Umweltschutz. Aus den Erfahrungen vom Kramermarkt wissen die Anwohner, dass viele Besucher lieber kostenfrei in den Wohnstraßen parken, auch wenn ausreichend Parkplätze vor Ort zur Verfügung gestellt werden. Daher sollte von vornherein ein Anwohnerschutzkonzept entwickelt werden. Der Vorstand regt an, eine Arbeitsgruppe zu gründen, in der die vorliegenden und zukünftigen Gutachten, Planungs- und Genehmigungsunterlagen gesichtet werden, damit der Stadtverwaltung entsprechend aussagekräftige Rückmeldungen gegeben werden können.

Das Ziel muss sein, durch eine gute Steuerung Donnerschwee als lebens- und liebenswerten Stadtteil zu erhalten.

In Kürze wird es noch einmal ein Rundschreiben an die Mitglieder geben. Interessenten für die Arbeitsgruppe können sich gerne auch so melden.

 

März 2024 - Blütenpracht in Donnerschwee

Aktuell blühen an der Donnerschweer Straße vor der Weser-Ems-Halle und dem City-Club-Hotel Tausende lila und weiße Krokusse, eingestreut sind einige Blausterne. Es ist eine Augenfreude.
Auf den Randstreifen der Donnerschweer Straße kann man sich auch an den vor allem gelben Exemplaren erfreuen, die vom Bürgerverein zusammen mit der Werbegemeinschaft Donnerschwee vor ein paar Jahren gesetzt wurden.

Bild: Bürgerverein Donnerschwee

 

März 2024 - Büchertausch in Donnerschwee

Wer kennt es nicht? Viele Bücher stapeln sich im Regal, viele liest man nur einmal. Danach stauben sie ein. Oder man bekommt ein Buch geschenkt, das einen nicht interessiert…

Da ist es schön, die Bücher an andere lesefreudige Menschen weitergeben zu können. Und bei Bedarf kann man auch noch ein anderes Buch mit nach Hause nehmen. Das geht in Donnerschwee an mindestens zwei Büchertauschstationen. Der Bürgerverein betreut die Bücherstation in der alten Wache am Eingang zu Neu Donnerschwee an der Kranbergstraße. Er ist bemüht, dass es dort gut aussieht und zum Beispiel auch Ladenhüter aussortiert werden. Eine andere Möglichkeit besteht in der Schwalbenstraße, wo ein Anwohner eine alte Telefonzelle liebevoll umgestaltet hat.

Damit der Büchertausch allen viel Freude macht, ist aber wichtig, dass sich alle an die Regeln halten und so verhalten, wie man es sich auch von anderen wünscht.

BU: Büchertausch in der alten Wache

(Foto: Bürgerverein Donnerschwee)

BU: Bücherzelle in der Schwalbenstraße

(Foto: Bürgerverein Donnerschwee)

 

Februar 2024 - Oh Schreck - Bäume Weg!

In den letzten Tagen des diesjährigen Februars fiel es besonders auf, dass in Donnerschwee vor Beginn der Sperrfrist noch schnell ein paar Bäume gefällt wurden.

So verschwanden zum Beispiel ein Großbaum an der Ecke Wehdestraße/ Unterm Berg und die Kiefer am Kindergarten in der Donarstraße. Ökologisch und ästhetisch sensiblen Bürgern blutet das Herz. Der Bürgerverein fragte nach, die Fällungen waren legal. Auch die Gehölzschnittbeseitigung und Räumung auf dem Baugrundstück an der Ecke Pfänderweg/ Otterweg hat nun stattgefunden – zugelassen durch die Baugenehmigung für ein 9-Parteien-Wohnhaus.

BU: Verbliebener Baumstumpf Ecke Wehdestraße/ Unterm Berg
(Foto: Bürgerverein Donnerschwee)

Februar 2024 - Verkehrssituation an der Kreuzung Wehdestraße/ Donnerschweer Straße

Viele Bürger empfinden nach dem Rückbau des grünen Pfeils, dass die Ampelphasen für den Verkehr aus der Wehdestraße zu kurz sind und es dadurch häufig zu Rückstaus, teilweise bis zu den Einfahrten der Supermärkte, kommt. 
Ein weiterer Konflikt zeigt sich für Radfahrer, die die Donnerschweer Straße stadtauswärts fahren. Die Ampelphase für Radfahrer ist länger grün als die des ihm entgegenkommenden Fußgängers. Somit wird dem entgegen kommenden, abbiegenden Autofahrer, der stadteinwärts in die Wehdestraße einbiegt, suggeriert, dass der Radfahrer bei Rot über die Straße gefahren sei. Mehrere Beinahezusammenstöße haben wir schon erlebt. 
Eine Anfrage bei der Stadt wurde umgehend durch das Verkehrsamt beantwortet. Dieses teilt mit, dass der Blechgrünpfeil in der Wehdestraße aufgrund diverser Bürgerbeschwerden von der Kreuzung entfernt worden sei. Als Folge hat der Verkehr aus der Nebenrichtung weniger Möglichkeiten, auf die Hauptstraße einzubiegen. Es wird erläutert, dass die Grünzeit der Nebenrichtung an der Wehdestraße verkehrsabhängig gesteuert wird. Je nach Verkehrssituation können bis zu 15 Sekunden Grün gezeigt werden. Diese Grünzeit wird durch querende, bevorrechtigte Fußgänger allerdings verkürzt. 
Eine weitere Verlängerung der Grünzeit ist nicht möglich, weil sonst auf der Hauptstraße keine ausreichende Grünzeit mehr zur Verfügung gestellt werden könnte, um den Verkehr abzuwickeln. Daher lässt sich die Situation laut Aussage des Verkehrsamtes in der Wehdestraße leider nicht ändern.
Zur Situation der Radfahrer stellt das Verkehrsamt klar, dass die Radsignale an der Donnerschweer Straße / Wehdestraße in den jeweiligen Fahrtrichtungen grundsätzlich gleich mit dem Fußgängersignal geschaltet sind und daher die von den Bürgern beschriebene Gefahrensituation ausgeschlossen ist.

BU: Kreuzung Wehdestraße/ Donnerschweer Straße

(Foto: Bürgerverein Donnerschwee)

 

Januar 2024 - Das GLOBE stellt sich vor

Für den geplanten Vortrag beim Bürgertreff im Januar bekamen wir leider eine kurzfristige Absage. Schnell musste sich der Vorstand um Ersatz kümmern. Ein großes Dankeschön geht an Nicola Haßold-Piezunka von der GLOBE Kulturgenossenschaft, die spontan einsprang und einen tollen, mitreißenden Vortrag über die Anfänge und den aktuellen Stand der Sanierungsarbeiten im alten Truppenkino GLOBE im Quartier Neu Donnerschwee hielt. 

Besonders spannend war, dass in den 50er Jahren deutschlandweit ungefähr 25 Truppenkinos mit dem Namen GLOBE gebaut wurden. Das Oldenburger GLOBE sticht mit einer besonderen Größe und Ausstattung heraus und wurde als Baudenkmal von nationaler Bedeutung ausgewiesen. Von den anderen GLOBE-Stätten wurden einige umgebaut, viele abgerissen. Die Kulturgenossenschaft bemüht sich um die Übernahme von Bauteilen, wie zum Beispiel das Kassenhäuschen. Die Originalbuchstaben wurden ebenfalls übernommen und werden zukünftig wieder über dem Eingang prangen. Das GLOBE mit seiner herausragenden Akustik unter anderem bedingt durch die Rückwand mit einer Polsterung, wie man es von Sofas kennt, soll eine lebendige Kulturbühne und Begegnungsstätte für ganz Oldenburg werden. 

Im Aktiventeam der Kulturgenossenschaft haben sich engagierte Menschen zusammengefunden, die sich ehrenamtlich um alles rund um die Sanierung von Finanzverwaltung über bauliche Angelegenheiten bis hin zur Vernetzung kümmern. Es gibt eine Mailingliste, auf die man sich setzen lassen kann, wenn man bei anstehenden Aktionen zum Beispiel bei der Anpackergruppe mitmachen oder beim Catering unterstützen möchte. Die Genossenschaft ist für jede Hilfe dankbar. Da sie bei den Fördergeldern in Vorleistung gehen muss, sind vor allem die finanziellen Angelegenheiten eine besonders große Herausforderung. Man ist daher dauerhaft auf der Suche nach Sponsoren oder Kreditgebern.

Die Genossenschaft wächst zunehmend und besteht derzeit ungefähr 800 Genossen und Genossinnen. Einen Genossenschaftsanteil kann man für 100 € erwerben.

Am Schluss des Vortrages wurde noch der Kurzfilm mit der Seele des GLOBE, dem wunderbaren Mr. Globe, gezeigt.

   

BU: Schaucafé am 03.03.2024

(Bilder: Bürgerverein Donnerschwee e.V.)

 

Juli 2023 - Einweihung des Quartiergartens Donnernessel in Neu Donnerschwee

Der Verein NeuDonnerschwee verbindet e.V. hatte am Samstag, 22. Juli in den Quartiersgarten Donnernessel in Neu Donnerschwee am Anne-Frank-Platz eingeladen, um das 2.500 qm große Urban-Gardening-Gelände offiziell einzuweihen.

Trotz Regenwetter nahmen mehr als 40 Personen teil, um die Gärtner*innen und die Unterstützer*innen kennenzulernen und mehr über die vielen Aktivitäten im Quartiersgarten zu erfahren. Neben den Vertreterinnen der Stadt Oldenburg waren auch die fördernden Stiftungen - der Marius-Eriksen-Stiftung und der Dammermann-Hauenschild-Stiftung - waren anwesend und erläuterten unter anderem die interessante Historie des Projektes.

Der Startschuss fiel zwar schon im Mai vergangenen Jahres, aber da war es noch eine Brache und kaum vorstellbar, dass daraus ein ökologisches Kleinod mit Obstbäumen, Beerensträuchern, Kartoffeln, Gemüse, Kräutern und Blumen entstehen würde. Teils im Freiland, teils in Hochbeeten wächst und gedeiht jetzt eine vielfältige Pflanzenpracht. Auch sehenswert: Eine mit Solarenergie betriebene Pumpe und ein barrierefreies Hochbeet.

Wer Interesse hat mit zu gärtnern - ob mit oder ohne Gartenerfahrung - ist herzlich willkommen. Einfach kurz Kontakt aufnehmen mit Ute Goronczy (Quartiersmanagement), erreichbar über 0441-48 57 01 80 oder 0173-681 51 41 oder quartiersmanagement@neudonnerschwee-verbindet.de

(Bild: Bürgerverein Donnerschwee e.V.)

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