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Donnerschwee packt an! Gemeinsam für eine lebendige Nachbarschaft

In Donnerschwee gibt es viele Menschen mit Ideen, Fähigkeiten und dem Wunsch, etwas zu bewegen. Was wäre, wenn wir diese Kräfte stärker bündeln? Wenn wir uns gegenseitig unterstützen, gemeinsam Projekte verwirklichen und unseren Stadtteil selbst mitgestalten? Dafür steht die Quartiersgemeinschaft „Donnerschwee packt an!“. Wir wollen nicht auf perfekte Lösungen warten, sondern im Kleinen beginnen und unser Donnerschwee gemeinsam lebenswerter, lebendiger und grüner machen. So möchten wir den großen Herausforderungen unserer Zeit etwas Positives vor Ort entgegensetzen und dabei unsere Nachbarschaft stärken: indem wir gemeinsam anpacken, Verantwortung teilen und erleben, was wir miteinander erreichen können.

Zum Hintergrund: Einer hat eine Idee, viele packen an

Was allein schwer zu schaffen ist, kann mit Unterstützung aus der Nachbarschaft gelingen. Jemand bringt ein Vorhaben ein, andere helfen mit - egal ob mit Zeit, Wissen, Werkzeug oder organisatorischem Geschick. In der nächsten Runde unterstützen wir jemand anderen bei seinem Vorhaben. Dieses Prinzip ist von Nhimbe inspiriert, einer traditionellen Form gemeinschaftlicher Zusammenarbeit aus Simbabwe. Christopher, einer der Initiatoren, hat Nhimbe dort selbst erlebt. Die Erfahrung hat ihn begeistert und den Wunsch geweckt, etwas Ähnliches in Donnerschwee auszuprobieren.

Wie alles begann

Stephanie und Christopher leben selbst in Donnerschwee und möchten sich aktiv in die Gestaltung ihres Stadtteils einbringen. Aus vielen Begegnungen und Gesprächen auf Straßenfesten, bei Bürgertreffs und Runden Tischen entstand nach und nach die Idee zur Quartiersgemeinschaft „Donnerschwee packt an!“. Immer wieder ging es dabei um ähnliche Wünsche: mehr Begegnung, eine lebendige Nachbarschaft und die Möglichkeit, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Mittlerweile sind weitere Menschen dazugekommen, die die Initiative mittragen und weiterentwickeln möchten. Auch der Bürgerverein Donnerschwee e. V. unterstützt das Vorhaben. Der Aufbau der Quartiersgemeinschaft wird durch das Stadtteilbudget der Stadt Oldenburg gefördert. 

Von der Idee zum Aktionstag

Ideen und Wünsche werden in der Quartiersgemeinschaft vorgestellt, gemeinsam besprochen und auf ihre Machbarkeit geprüft. Welche Vorhaben wir als Gruppe angehen, entscheiden wir demokratisch.
Anschließend wird geplant: Was wird gebraucht? Wer organisiert das Material? Wer übernimmt welche Aufgaben? So können wir an gemeinsamen Aktionstagen gezielt anpacken. Dabei sind auch Organisation, Verpflegung oder die Weitergabe von Erfahrungen wichtige Beiträge. Nach getaner Arbeit möchten wir die Ergebnisse gemeinsam feiern und zurückblicken: Was hat gut funktioniert? Was können wir beim nächsten Mal besser machen? Aus diesen Erfahrungen lernen wir für die nächsten Aktionen.

Unser erster Schwerpunkt: Donnerschwee fit für die Hitze machen

Zum Start beschäftigen wir uns besonders mit Hitze- und Klimaanpassung. Wie können wir Donnerschwee grüner machen und besser auf heiße Sommer vorbereiten? Im öffentlichen Raum können sich Menschen mit ähnlichen Interessen zu Arbeitsgruppen zusammenschließen. Sie entwickeln beispielsweise Vorschläge für mehr Stadtbäume oder begrünte Plätze, vernetzen sich mit anderen Initiativen und suchen das Gespräch mit der Stadtverwaltung oder ggf. auch mit der Wohnungsgesellschaft. Denn viele Veränderungen im öffentlichen Raum können wir nicht selbst umsetzen, aber gemeinsam anstoßen und voranbringen.

Auf privaten Grundstücken können wir uns bei konkreten Vorhaben gegenseitig unterstützen. Vielleicht möchte jemand seinen Hinterhof begrünen, eine Einfahrt entsiegeln oder Regenwasser sammeln. Gemeinsam bereiten wir das Projekt vor und packen am vereinbarten Aktionstag an.Die  Klimaanpassung ist unser Anfang. Welche weiteren Themen wir in Donnerschwee aufgreifen, soll die Gemeinschaft selbst entscheiden.

 

Die Quartiersgemeinschaft gemeinsam gestalten

„Donnerschwee packt an!“ ist noch im Aufbau. Auch wie wir als Gruppe zusammenarbeiten möchten, wollen wir gemeinsam entwickeln. Unsere Grundlage sind gegenseitiger Respekt, demokratische Mitgestaltung, Verlässlichkeit und gegenseitige Unterstützung. Als Initiativgruppe bringen wir Erfahrung in der Moderation von Gruppen, Beteiligungsprozessen und gemeinschaftlicher Projektarbeit mit. Wie die Quartiersgemeinschaft konkret funktioniert, gestalten wir mit den Beteiligten.

Kennenlernen und mitmachen!

Alle Menschen aus Donnerschwee sind willkommen! Ob jung oder alt, mit oder ohne Kinder, neu zugezogen oder alteingesessen. Es braucht weder eine fertige Idee noch besondere Vorkenntnisse. Nur Offenheit und Neugierde, beim gemeinsamen Anpacken die Nachbarschaft besser kennen zu lernen und Freude am Mitgestalten zu haben. Wie viel Zeit Sie einbringen, hängt von Ihren Möglichkeiten ab. Dabei möchten wir aufeinander Rücksicht nehmen und gemeinsam ein verlässliches Miteinander gestalten. Zum Kennenlernen können Sie selbstverständlich unverbindlich vorbeikommen. Eine Mitgliedschaft im Bürgerverein ist nicht erforderlich.

Am 14. November 2026 um 14 Uhr laden wir zum unverbindlichen Auftakttreffen ins Litfaß, Lindenstraße 56, ein. Bei warmen Getränken stellen wir die Initiative vor und überlegen gemeinsam, wie Donnerschwee in Zukunft aussehen könnte. Gegen 15 Uhr kommen wir bei einer Blumenzwiebel-Pflanzaktion direkt ins Tun. Familien mit Kindern sind herzlich willkommen. 2026 ist außerdem noch ein Aktiven-Workshop geplant. Dort können sich Interessierte näher kennenlernen, sich über gemeinsame Arbeitsweisen und Ideen verständigen und erste Projekte für die Aktionstage im Frühjahr entwickeln und auswählen.

Ob Sie bereits eine Idee haben oder erst einmal neugierig sind: Kommen Sie vorbei und machen Sie mit!

Falls Sie Interesse haben, aber am 14.11.2026 verhindert sind, Schreiben Sie uns gerne an qg-donnerschwee@posteo.de – wir halten Sie über die nächsten Schritte auf dem Laufenden.  

 

 

Bilder: Mit KI Unterstützung erstellt vom Bürgerverein Donnerschwee e.V.

 

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Walk and Talk

Im Rahmen unseres Themenjahrs "2026 das Jahr der Begegnungen" war die Projektgruppe "Walk and Talk" bereits sehr fleißig und bietet allen Interessierten an jedem zweiten Sonntag im Monat um 14:00 Uhr einen ca. 90 minütigen Spaziergang durch unseren Stadtteil an, bei dem sich natürlich vortrefflich über alles unterhalten werden kann, was einem in den Sinn kommt. Treffpunkt ist immer der "Tisch für alle" auf dem Anne-Frank-Platz auf dem Kasernengelände. 

Los geht´s am 11. Januar um 14:00 Uhr. 

Auf dem Flyer stehen alle Termine. Teilt den Flyer gerne mit eurer Nachbarschaft, der Familie oder Freunden. Alle sind herzlich eingeladen. 

 

PDF zum Download und teilen!

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