Allgemein:

Startseite

Gästebuch

Impressum

Kontakt

Links

Aktuelles

Hier erhalten Sie zu gegebenen Anlässen immer wieder neue Informationen.
Es lohnt sich also immer wieder hereinzuschauen!

 

Sporthalle Donnerschwee-Kaserne

Auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne Donnerschwee, direkt neben dem GLOBE-Theater, befindet sich eine Sporthalle, die ursprünglich 1937 errichtet wurde. Später wurde sie von der Bundeswehr und verschiedenen Sportgruppen genutzt. Sie befindet sich im Eigentum der Parkresidenz Oldenburg GmbH und wird seit 2010 vom OTB angemietet, der sie vor allem für den Rollsport nutzt. Sie entspricht nicht mehr den heutigen Vorstellungen, sie ist zu niedrig, hat unpassende Maße für Ballsport, die Nebeneinrichtungen entsprechen nicht mehr dem heutigen Stand. Der OTB sieht sich nicht in der Lage, die Halle selber zu kaufen und bei einem geschätzten Aufwand in Höhe von zwei Millionen Euro zu sanieren. Er wünscht daher einen Kauf durch die Stadt, um anschließend die Halle um Beispiel über eine Regelung des Erbbaurechtes wieder nutzen zu können. Die Stadt lehnt dies ab und verweist unter anderem auf Bauvorschriften, da für die Halle keine baurechtliche Genehmigung vorliege.

Es ist bekannt, dass Hallennutzungszeiten in Oldenburg knapp sind. Deshalb wurden vor einiger Zeit die „Übungseinheiten“ von 60 auf 45 Minuten verkürzt. Aus Sicht des Bürgervereines sollte daher alles denkbar Mögliche unternommen werden, diese Sporthalle zu erhalten, zumal sie in einem neuen Wohngebiet liegt und für eine nahgelegene Kindertagesstätte sicher auch zu nutzen wäre. Eine Betrachtung der Räumlichkeiten erweckt zumindest den Eindruck, dass sich alles in einem ordentlichen und nutzbaren Zustand befindet.

nach oben

Neues aus dem Bürgertreff

Zu unserem Bürgertreff am 14. September hatten wir Frau Nießen eingeladen. Leider hatte sie einen anderen Termin und ließ sich von Herrn de Buhr, Leiter des Tiefbauamtes, vertreten. Er konnte viele unserer Fragen beantworten, hier ein kleiner Überblick:

Zum Problempunkt Parken beim Kramermarkt konnte de Buhr mitteilen, dass wie in den vergangenen Jahren Vorwegweiser auf freie Parkplätzen hinweisen, so auch zu dem wieder verfügbaren Platz bei Agravis. Den Hinweis, hier deutlich auf den Buspendelverkehr hinzuweisen, wollte er mitnehmen. Auf Fragen zu diesem Pendelverkehr gab er an, dass der Bus von Agravis kommend über Unterm Berg zur dortigen Haltestelle am Markteingang und dann über die Wehdestraße zurück zum Parkplatz fahren werde. Eine zur Diskussion gebrachte Fahrstrecke über die Straßburger Straße sei nicht praktikabel, da man hier die Pendelbusse direkt in die staubelastete Donnerschwee Straße lenken würde. Über die Einrichtung von (vorübergehenden) Einbahnstraßen wolle man nachdenken.

Zum weiteren Ausbau der Wehdestraße konnte de Buhr berichten, dass nach Ende des Kramermarktes das restliche Stück bis zum Stau in Angriff genommen wird. Ob die ersten ca. 150 Meter der Straße Stau zumindest in der Oberfläche instandgesetzt werden sollen, will er noch später mitteilen.

Zum Ausbau des Fußweges an der Ammergaustraße seien erste Gespräche, auch mit Anliegern, geführt worden. In Planung befindet sich ein höhenmäßig abgesetzter Gehweg, der später lückenlos den gesamten Bereich vom Hochheider Weg bis zum Trommelweg abdecken soll. Leider verzögert sich die Ausführung wegen einiger Probleme bis Anfang 2018; deswegen werde zunächst die weiße Linie als optische Abgrenzung des Fußweges von der Fahrbahn neu aufgetragen.

Zur Schulwegsicherung im Bereich Otterweg gab de Buhr an, dass die Stadt bei Bedarf erneut Schotter zur Sicherung der Fahrbahnkante aufbringen will. Eine Komplettsanierung ist derzeit, schon allein aus Kostengründen, nicht angedacht.

Die ersten Haltebügel für Radfahrer sind aufgestellt; über die Nutzung lässt sich momentan noch wenig sagen. Zumindest im Vergleich zum Autoverkehr seien die finanziellen Aufwendungen verhältnismäßig gering.

Weitere Themen wurden angesprochen, wir werden darüber berichten.

nach oben

Themen im Sommer

Fußballstadion im Sommerloch verschwunden?

Anfang Juni wurde die Machbarkeitsstudie zum Fußballstadion der Öffentlichkeit zugängig gemacht. Tenor der Studie: Es ist machbar. Danach verschwand das Thema trotz einiger Nachfragen im Sommerloch.

Jetzt sind Sommer- und Urlaubszeit vorbei und der Bürgerverein hofft, dass sich Politik und Verwaltung öffentlich mit der tatsächlichen Notwendigkeit und vor allem mit den Möglichkeiten der Finanzierung und den Folgekosten eines solchen Projektes beschäftigen.

 Sommerfest der Stiftungen - Weiße Rose

 Leider hat das Sommerfest am Elly-Hauenschild-Haus nicht ganz das Wetter bekommen, das es verdient hätte: Entlang der Straße „Weiße Rose“ reihte sich ein Stand an den anderen. Getränke, Würstchen, Flohmarktartikel und vor allem Informationen wurden angeboten. Auch die Kulturgenossenschaft GLOBE war vertreten.

Tipp von unserer Seite: Schon mal fürs nächste Jahr vormerken!

 Tag des offenen Denkmals

 Am 10. September findet bundesweit der Tag des offenen Denkmals statt. Neben vielen anderen Denkmälern hat auch das GLOBE auf dem ehemaligen Gelände der Donnerschwee Kaserne geöffnet. Von 10 bis 17 Uhr kann das Lichtspieltheater besichtigt werden, um 10, 12, 14 und 16 Uhr finden Führungen statt. Für das leibliche Wohl wird auch gesorgt.

nach oben

Der BVD unterstützt das GLOBE

Der Bürgerverein setzt sich für den Erhalt dieses kulturellen Schatzes in Donnerschwee ein. Hier kann sich Raum für ein Miteinander aller Kulturschaffenden und –interessierten entwickeln. Die Kulturgenossenschaft GLOBE hat schon viele Gruppen hinter sich, die das Angebot nutzen möchten.  Zuvor muss diese einzigartige Immobilie vor dem Verfall gerettet werden: Alle anderen ehemaligen „Truppenkinos“ der Briten sind schon zerstört oder so zerfallen, dass deren Rettung nicht mehr möglich scheint.

Der Bürgerverein ist dabei und hat deswegen 5 Anteile an der Kulturgenossenschaft erworben

Informationen zum GLOBE findet man unter: http://globe-oldenburg.de 

nach oben

Machbarkeitsstudie zum Fußballstadion

 

Die Machbarkeitsstudie für den Neubau eines Fußballstadions spricht sich grundsätzlich für den Standort an der Maastrichter Straße aus und untersucht die Gegebenheiten.

Dieser Standort scheint auch aus Sicht des Bürgerverein Donnerschwee geeignet, auch wenn sich wohl kaum ein Bürger gerne eine neue Belastung ins Haus holt. Autoverkehr und Lärm bei Veranstaltungen würden dann Donnerschwee zur Last fallen. Aber Nähe zum Bahnhof, wenig direkte Anwohner und gangbare Verkehrsanbindung sind die Argumente für diesen Ort, die Donnerschwee dann wohl hinnehmen muss.

Verwundert ist der Bürgerverein allerdings über die Wendungen in einigen früher gemachten Aussagen:

In einer Veranstaltung des Bürgervereins im Februar 2016 sagte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, dass bezüglich des Stadions der VfB selber aktiv werden müsse. Eine Finanzierung sei über Sponsoren zu erlangen. – Dieser Gedanke ist mittlerweile offenbar weit in den Hintergrund gerückt, die Stadt will sogar am Marschweg Grundstücke verkaufen, um damit einen Teil der Kosten für den Stadionneubau aufzubringen. Und das unter dem Gesichtspunkt, dass andere Ressorts nicht leiden würden. Beim Bau von Kindertagesstätten,  Ausstattung und baulichen Erhaltungsmaßnahmen von Schulen, Breitensport samt Reparaturmaßnahmen für das Marschwegstadion und sozialem Wohnungsbau bestehen aber bereits jetzt erhebliche Probleme, nur um einige Punkte aufzuzeigen.

Als Einsparung wird herangezogen, dass die Stadt in absehbarer Zeit die Aufarbeitung des Geländes plane, das bekanntermaßen teilweise hochkontaminiert ist. – Hier spricht sich der Bürgerverein dafür aus, dass das Gelände entlang der Beverbäke, das auch tatsächlich genutzt wird, begrünt werden sollte, anstatt das ferne Gelände an der Maastrichter Straße. Ein Bewegungspark wäre für den gesamten Stadtteil von Nutzen.

Eingespart werden soll auch bei den Parkplätzen: Die Studie empfiehlt den Bau eines Parkhauses, da ein Teil der bisherigen Plätze durch das Stadion wegfällt. Obwohl die Machbarkeitsstudie das Parkhaus auch als Schallschutzmaßnahme für die Wohngebiete ausweist, sucht die Stadt bereits nach Alternativen, um das Investment zu sparen. Dabei zeigt sich bereits jetzt, dass die Plätze bei parallel stattfindenden Veranstaltungen nicht ausreichen. Die Suche nach freien Parkplätzen führt aber zu Lärmbelästigung der Anwohner.

Open-Air-Konzerten wurden in früheren Aussagen ebenfalls negativer Prognosen gegeben, da der empfindliche Rasen solche Belastungen nicht aushalten würde beziehungsweise Schutzmaßnahmen zu aufwändig wären. Jetzt werden sie aber plötzlich doch herangezogen, um die erheblichen laufenden Kosten zu reduzieren.

Der Bürgerverein vermisst das „Neue Miteinander“, das unser Oberbürgermeister verkündet hat. Was spricht dagegen, bei solchen „Info-Veranstaltungen“ nicht nur die Ratsmitglieder, sondern auch die direkt Betroffenen, hier als zum Beispiel die Geschäftsführung des VfB und er Weser-Ems-Hallen sowie den Bürgerverein einzuladen?

Laut Oberbürgermeister Jürgen Krogmann beginnt die Diskussion um die Machbarkeit  jetzt und er vermutet, dass der Rat der Stadt Oldenburg im kommenden Jahr zu einer Entscheidung kommt. Der Bürgerverein Donnerschwee wird sich weiterhin zu Wort melden, um vermeidbare Belastungen für seine Bürger zu verhindern.

Zum Schluss sei noch eine Frage erlaubt: Was geschieht eigentlich mit dem Stadion, wenn der VfB den Aufstieg auch in den nächsten Jahren nicht schafft?

nach oben

KiTa "An der Beverbäke" eröffnet

Am Freitag, den 16. Juni wurde in der ehemaligen Donnerschwee Kaserne die Kindertagesstätte „An der Beverbäke“ offiziell eröffnet. Sie wird von der Stadt betrieben und kann drei Kindergartengruppen und zwei Krippengruppen mit insgesamt 105 Kindern aufnehmen. Die Leiterin Alexandra Hoffmeyer-Hanke betonte, dass die Kita nicht nur Kinder aus der ehemaligen Kaserne, sondern auch aus anderen Bereichen aufnehmen würde. 16 pädagogische Fachkräfte stehen ihr mehrsprachig zur Seite, um möglichst allen Kindern sprachlich gerecht zu werden. „Und wenn das nicht reicht, sprechen wir mit Händen und Füssen …“

WeSp

nach oben

Das Heringsessen

Auch dieses Jahr fand das Heringsessen statt; wir mussten zwar wieder eine neue Gaststätte suchen und haben uns dann im Flash sehr wohl gefühlt. Daher findet unser Spargelessen auch dort statt.

WeSp

nach oben

Baustelle Donnerschwee

Oldenburg ist derzeit mit Baustellen und größeren Bauvorhaben reichlich gesegnet. Auch in Donnerschwee wird fleißig (?) gebaut. Wie sieht es mit den Bauvorhaben aus? Ein kleiner Überblick, Stand Mitte Mai:

Auf dem EWE-Gelände ist derzeitig keine Bautätigkeit sichtbar; kein Wunder, da im Hintergrund erst die Planungen vorangetrieben werden müssen. Bauplanung und Verkehrskonzept werden laufend in den entsprechenden Ausschüssen behandelt.

In der nahegelegenen Willersstraße bietet sich ein anderes Bild: Ständiger Baufortschritt bei den Hundehütten an der Straße, im Hintergrund dagegen tut sich scheinbar wenig: Der Abriss der ehemaligen Schulgebäude ist offensichtlich ins Stocken geraten, große Schutthalden ruhen auf den Resten der Fundamente und der Bodenplatte des ehemaligen Gebäudes. Weder Gerät noch Arbeiter sind zu sehen. Am Gebäude der Baugenossenschaft OLaVie scheint auch alles zu ruhen, lediglich an der Lindenstraße werden die Leitungen für die Fernheizung verlegt. Eine Rückfrage ergibt, dass im Inneren das Gebäude bereits entkernt wird und man dringend auf die Genehmigung der Bauanträge wartet. Am gesamten Projekt Willersstraße wird es auch eine Änderung geben: Die Parktiefgarage soll weiter in Innere des Geländes verlegt werden; erst nach Fertigstellung dieser Anlage kann die restliche Bebauung begonnen werden. Das Gesamtkonzept wird jedoch nicht geändert.

Auch das nächste Objekt ist nicht weit entfernt: Das neue Fußballstadion. Endlich liegt die Machbarkeitsstudie vor; sie wird aber leider erst nach Redaktionsschluss vorgelegt werden.

Bei der zukünftigen Jugendherberge liegt der Bauplatz brach; auch hier werden die Planungen vorangetrieben.

Wenig weiter die nächste Baustelle in der Wehdestraße. Auch hier fließen die Wasser ruhig, sehr ruhig sogar. Nach Einbau der Kanalisation wird mit kleiner Mannschaft der Gehweg aufgebaut, entsprechend zieht es sich alles weitere hin.

Last not Least kommen wir in die ehemalige Donnerschwee Kaserne: Wer sich ins Innere wagt, wird überrascht von den veränderten Eindrücken: Das Kasernenartige ist weitgehend verschwunden, an vielen Ecken wird gebaut. Am 16. Juni wird die KiTa „An der Beverbäke“ offiziell eröffnet, viele andere Gebäude streben ihrer Fertigstellung entgegen. Im Hintergrund sammelt die Kulturgenossenschaft Gelder ein, um das GLOBE zu retten.

WeSp

nach oben

Neues vom GLOBE

Die GLOBE-Initiative  arbeitet weiter am Plan, das GLOBE zu retten: Eine Genossenschaft befindet sich im Aufbau, die schon jetzt Gelder sammelt.

Ab sofort können Genossenschaftsanteile im Wert von 100,- € pro Stück gezeichnet werden. Ein oldenburger Notar hat ein Treuhandkonto eingerichtet. Wer sich informieren möchte, kann auf der Internetseite www.globe-oldenburg.de weiteres erfahren.

nach oben

Fragen zum Fußballstadion an der Maastrichter Straße

Zurzeit wird noch an der Machbarkeitsstudie für ein Fußballstadion an der Maastrichter Straße gearbeitet. Ein solches Stadion wird erforderlich, wenn der VfB den Aufstieg in die dritte Liga erlangen sollte. Es soll ein reines Fußballstadion errichtet werden, das nach bisherigen Aussagen damit auch nicht für andere Veranstaltungen wie Open-Air-Konzerte oder ähnliches geeignet oder verwendbar ist. Ebenso ist ein solches Stadion selbst für das Training nicht geeignet, da der Rasen sonst nicht die ausreichende Qualität für Ligaspiele behält.

Der Bürgerverein Donnerschwee steht einem Fußballstadion grundsätzlich positiv gegenüber, war der VfB hier doch früher in der „Hölle des Nordens“ an der Wehdestraße zuhause.

Der Bürgerverein sieht jedoch in den folgenden Punkten Probleme:

Veröffentlichungen in der Nordwest-Zeitung ist zu entnehmen, dass die Finanzierung mittlerweile nicht mehr überwiegend durch Sponsoren und VfB-eigene Mittel, sondern durch eine erhebliche Beteiligung der Stadt erfolgen soll. Hierzu sollen Grünflächen am Marschwegstadion veräußert werden und die Einkünfte für den Bau des neuen Stadions verwendet werden. Rechnerisch werden außerdem Renovierungskosten, die bei Erhalt des Marschwegstadions als Fußballstadion erforderlich wären, in den Bau des neuen Stadions umgerechnet. Somit würde die Stadt einen großen Teil der Kosten diese Fußballarena übernehmen. Eine solche Finanzierung dürfte bei vielen Bürgern Widerspruch auslösen.

Nach Fertigstellung des Stadions fallen laufende Kosten an, die durch den Nutzer, also den VfB, aufgebracht werden müssten. Pro Saison sind 17 Spiele plus mögliche Pokalspiele anzusetzen. Wäre der VfB im Fall eines Aufstieges in die 3. Liga in der Lage, entsprechende Beiträge aufzubringen?

Und überhaupt, was geschieht mit dem Stadion, wenn der VfB den Aufstieg nicht schafft?

Zu den baulichen Problemen: Es dürfte bekannt sein, dass außer der allgemeinen Belastung dieses Gebietes als ehemalige Mülldeponie ein Bereich in der Nähe der BBS 3 so hoch kontaminiert ist, dass er seit vielen Jahren gegen Betreten durch einen Zaun gesichert ist. Sind die Kosten für die erforderliche Dekontaminierung im Kostenplan berücksichtigt?

Sind bei den Plänen für das Fußballstadion an der Maastrichter Straße ausreichend Parkplätze vorgesehen, um auch bei mehreren gleichzeitig stattfindenden Veranstaltungen alle Fahrzeuge dort unterzubringen? Ist dieses auch sichergestellt, wenn während der Kramermarktszeit gleichzeitig ein Fußballspiel und eine weitere Veranstaltung in den Weser-Ems-Hallen stattfinden?

Vermerk dazu: Bei Errichtung der neuen Parkplätze an den Weser-Ems-Hallen wurde bei Berechnung der Plätze angenommen, dass während des Kramermarktes keine Spiele der EWE-Baskets stattfinden würden, dies war später dann doch der Fall. Ähnlich wurden an der neuen BBS 3 Parkplätze heruntergerechnet, mit der Folge, dass Schüler versuchen, weitflächig auszuweichen oder kostenpflichtig die Plätze an den Weser-Ems-Hallen nutzen müssen.

WeSp

Der Bürgerverein ist mit diesen Fragen an die Stadtverwaltung, die Ratsfraktionen und den VfB herangetreten. Wir sind gespannt, welche Reaktionen folgen.

nach oben

Frohe Ostern

nach oben

Mitgliederversammlung - Veränderung im Vorstand

Am 9. März fand unsere Mitgliederversammlung statt. Die Vorstandswahlen brachten kleine Veränderungen mit sich: Für unseren langjährigen Schatzmeister Dieter Krone übernahm Hannelore Hollander dies Amt, statt Bernhard Hollander ist nun Heiner Kühme als Beisitzer gewählt worden.

Der Vorstand wird weiterhin gemeinsam die Anliegen Donnerschwees vertreten.

WeSp

nach oben

Ausbau Wehdestraße

Die Baumaßnahmen an der Wehdestraße haben witterungsbedingt ein wenig geruht, schreiten aber trotzdem voran. Zwischen Donarstraße und Unterm Berg ist die Baugrube schon fast überall wieder geschlossen.

Im Kreuzungsbereich wurde ein richtig großes Teil eingebaut. Nach Auskunft des OOWV heißt das Bauwerk "Durchdringungsschacht", ist etwa 1,5 Tonnen schwer und ist etwa 3 m mal 8 m in den Abmessungen. In dem Schacht "durchdringt" der vorhandenen Mischwasserkanal (ca. 1,4 Meter) den neuen Regenwasserkanal (ca. 1 Meter). Notwendig wird dies aufgrund der unterschiedlichen Höhenlagen der Leitungen. Diese Schachtsonderkonstruktion, die vom OOWV geplant wurde, wurde bereits mehrfach in Oldenburg eingebaut. Der Schacht ist aus Kunststoff hergestellt, dadurch ist der Einbau deutlich einfacher als bei Betonschächten.  Die Baukosten für den Schacht incl. Aushub belaufen sich auf rund 40.000 Euro.

nach oben

Das „Globe“ erhält neue Nutzung!



Zukunft für breites Kulturangebot im denkmalgeschützten „Kino Globe“ auf dem Gelände der Donnerschwee Kaserne wird gesichert.

Der im Jahre 1954 von den Briten erbaute und im Originalzustand vollständig erhaltene Saal ist viel mehr als nur Kino: er ist Theater, Orchesterraum, Lichtspieltheater und Treffpunkt zugleich.

 

Am 10. Januar gründete sich aus dem Quartierstreffen „Neu Donnerschwee“ heraus eine Initiative mit dem Ziel, das Kino „Globe“ vor dem Verfall zu retten und es als Besitzer zu übernehmen. Das Globe wird nach einer Sanierung in enger Zusammenarbeit mit den Kulturschaffenden Oldenburgs eine ergänzende Spielstätte mit 250 bis 300 Sitzplätzen für Kino, Konzert, Theater, private Feiern, Seminar, Bildungsstätte und Unterrichtsraum. Dazu wird die Initiative in den kommenden Wochen die „Gemeinnützige Kultur-Genossenschaft Globe“ gründen. Das Veranstaltungsangebot wird von einem Gaststätten- und Restaurationsbetrieb begleitet.

 

Eine Kontaktaufnahme mit der Initiative  ist über den Bürgerverein Donnerschwee (buergerverein-donnerschwee@ewetel.net) möglich.

nach oben

Kreaktiv Wohnen e.V.

Bei Unserem Donnerschweer Bürgertreff im Januar stellten Margot Dietrich und Erhard Siebels das Wohnprojekt „Kreaktiv Wohnen“ vor. Menschen mit unterschiedlichem Alter und Berufen, sozialen und kulturellen Interessen vereinte der Gedanke eines gemeinschaftlichen und genossenschaftlichen Wohnens.
Nach Gründung eines Vereines 2013 wurde 2015 eine Genossenschaft gebildet, um auf dem Gelände der ehemaligen Donnerschwee Kaserne ein Gebäude zu erwerben und dies so umzubauen, dass es ein gemeinschaftliches barrierefreies Miteinander zu ermöglichen. Die Wahl fiel auf das Gebäude 8, eine ehemalige Reparaturhalle, denn hier ließ sich vor allem die Barrierefreiheit auch zum zweiten Stock realisieren. Denkmalschutz und Altlasten im Bereich der Werkstatt stellten zwar große Probleme dar, die letztlich behoben werden konnten. So musste unter anderem im Gebäude ein Schwerlastkran erhalten werden und die großen Stahltore stehen bleiben. Das Obergeschoss konnte erweitert werden, um genügend Wohnraum zu erhalten. Durch geeignete Dämmmaßnahmen wurde ein Energiestandart erreicht, der heutigen Anforderungen entspricht.
So ist ein interessantes Gebäude erstanden, dessen Vollendung unmittelbar bevorsteht; die ersten Bewohner ziehen zurzeit bereits ein.
nach oben

Verkehrsprobleme in der Ammergaustraße



Auf dem ehemaligen Hubschrauberlandeplatz der Donnerschwee Kaserne wurde und wird fleißig gebaut. Viele Wohnungen konnten schon bezogen werden. Dementsprechend nimmt der Verkehr in der Ammergaustraße zu. Nach Angaben von Anwohnern führt dies teilweise zu gefährlichen Situationen, so wurde eine Anliegerin beim Herausstellen der Biotonnen beinahe angefahren. Drei Fahrzeugspiegel seinen auch schon beschädigt worden. Zum anderen wird bemängelt, dass teilweise zu schnell und manchmal auch viel zu schnell gefahren würde. Dies habe ein Mitarbeiter der Stadt auch im Gespräch bestätigt.

Eine Nachfrage beim Verkehrsdienst der Stadt ergab, dass in der Ammergaustraße ein fester Messpunkt vorhanden ist (der den rechtlichen Vorgaben für Geschwindigkeitsmessungen entspricht). Die Ergebnisse entsprechen allerdings denen in anderen Straßen.

Der Bürgerverein wird sich mit der Stadt in Verbindung setzen und klären, welche Maßnahmen dort vorgesehen sind, um den Verkehr sicherer zu gestalten.  

nach oben

Donnerschwee wird schöner

Fast unbemerkt hat sich neben der Baustelle in der Wehdestraße etwas Schönes für unser Stadtbild ergeben: Die Wand zwischen den Häusern 15 und 23 wurde neu gestaltet. Das alte Bild war teilweise verblichen und unansehnlich geworden. Dies veranlasste die GSG, junge Künstler mit einer Neugestaltung zu beauftragen.

dieJungs, wie sich Sebastian Zeberg und Renke Harms nennen, haben einen breiten Bilderbogen aus Donnerschwee an die Wand gezaubert. Ein Blick in das alte VfB-Stadion samt Clubhaus, die Weser-Ems-Halle und der Wasserturm sind nur einige Elemente des Bildes. Seit Oktober haben sie an dem Bild gearbeitet und am 13.12. wurde es im Beisein von Vertretern der GSG an die Öffentlichkeit übergeben.

WeSp

nach oben

Frohe Weihnachten

Der Vorstand wünscht allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2017

nach oben

Donnerschwee blüht auf

Bei den Oldenboulern

Alle Jahre wieder: 6.000 Krokuszwiebeln hat die Werbegemeinschaft gespendet, gemeinsam wurden sie entlang der Donnerschweer Straße in die Erde gebracht. Anschließend gab es wieder Kaffee und Kuchen bei den Oldenboulern am Otterweg.

Wir warten schon auf’s Frühjahr …

WeSp

nach oben

Willersstraße

 

In der Willersstraße ändert sich das Bild tagtäglich: Der Abriss der Gebäude schreitet voran. Ab Anfang des nächsten Jahres soll mit dem Aus- bzw. Umbau des Gebäudes an der Lindenstraße begonnen werden. Etwa zur gleichen Zeit werden die Hundehütten an der Willersstraße entstehen. Dort sind alle Grundstücke verkauft; für die Bauherren bestehen unter dem Motto „moderne Interpretationen der historischen Oldenburger Hundehütten“ feste Richtlinien für den Bau. Auch die weiteren Baumaßnahmen sollen umgehend in Angriff genommen werden, damit die Anwohner nicht unnötig lange den Belästigungen durch die Arbeiten ausgesetzt sind.

WeSp

nach oben

Systhemfehler

Leider hat ein Systhemfehler lange Zeit den Zugriff auf diese Seite verhindert. Bald gibt es hier aber wieder Neues zu lesen.

nach oben

Frohe Ostern



nach oben

OB Krogmann beim Donnerschweer Bürgertreff



Zu unserem "Donnerschweer Bürgertreff" am 11. Februar hatten wir unseren Oberbürgermeister Jürgen Krogman eingeladen. Wir hatten ihm einen umfangreichen Fragenkatalog zukommen lassen und er hat ausgiebig darauf geantwortet.
Die Entwicklung in der Donnerschwee Kaserne schreitet voran, die Bauarbeiten sind in vollem Gange. Insgesamt sollen hier 750 neue Wohnungen entstehen, einige in den ehemaligen Gebäuden der Kaserne, andere als Neuentwicklungen an der Schlieffenstraße und der Ammergaustraße.
Das nächste neue Wohnquartier wird in der Willersstraße entstehen, wo sich vorher die BBS 3 befand. Zurzeit leben hier noch etwa 200 Flüchtlinge, aber deren Aufenthalt ist bis zum 30. Juni beschränkt. Dann wird begonnen, die meisten Gebäude abzureißen und ein neues Wohnquartier kann entstehen.
Etwas problematischer ist die Entwicklung auf dem Gelände der EWE. Hier befindet man sich zum einen noch im Planungsstadium, zum anderen beansprucht die Deutsche Bahn einige Flächen, um diese als Lagerstätten für die anstehenden Ausbaumaßnahmen der Stadtstrecke nutzen zu können.
Ein weiterer Brennpunkt könnte an der Maastrichter Straße entstehen, wenn dort tatsächlich ein Fußballstadion errichtet würde. Zwar steht Krogmann einem Stadionneubau positiv gegenüber, allerdings will die Stadt abwarten, ob der VfB sich professionalisiert und dann initiativ wird. Krogman erkennt sehr wohl das Problem, das sich aus dem damit verbundenen Straßenverkehr entwickeln wird, er weist aber darauf hin, dass sich Oldenburg aus dem Strukturen kleinerer Dörfer entwickelt hat und somit in allen Stadtbereichen keine großen Verkehrsadern vorweisen kann.
Diskussionen entstanden um den Ausbau der Wehdestraße und dem dabei entstehenden Ausweichverkehr. Vor allem in den Morgenstunden entwickeln sich Schleichwege über den Feldkamp und den Pfänderweg sowie über den Otterweg. Vor allen Dingen auf dem Otterweg sind gerade um diese Zeit Schulkinder stark gefährdet, da kein schützender Gehweg vorhanden ist. Allerdings wird sich das Problem kurzfristig wieder völlig ändern, wenn der nächste Bauabschnitt der Wehdestraße zwischen Donarstraße und Maastrichter Straße in Angriff genommen und daher die Wehdestraße gesperrt wird.
Auf den Punkt " öffentliches Grün " angesprochen, konnte Krogman allerdings auch keine großen Hoffnungen machen, da in Donnerschwee wenige freie Flächen zur Verfügung stehen. Die "Grüne Lunge" zwischen Weser-Ems-Halle Gelände und dem Pferdemarkt befindet sich weiter im Planungsstadium.
Einige Fragen nahm Krogmann mit auf den Weg und sicherte zu, sich um Donnerschweer Problem zu kümmern.
Auch der Bürgerverein wird am Ball bleiben, damit sich Donnerschwee positiv weiterentwickelt.
WeSp nach oben

Kohltour



Am 24. Januar fand unsere jährliche Kohltour statt. Vom Stadtteilzentrum führte unser Weg an der Donnerschwee Kaserne vorbei. Nach einem kurzen Blick in den Anton-Becker-Park trafen wir dann pünktlich in der Gaststätte Meyer ein. Nach dem leckeren Essen übergab das alte Kohlkönigspaar Margot und Georg seine Ämter an Helga Bartholomäus und Karl-Heinz Wenke. Das neue Königspaar versprach eine ruhige und würdige Regentschaft. Von den Lasten des Amtes befreit hielt Altkönigin Morgot, immer noch 90 Jahre jung, einen spritzigen Vortrag über das Wesen der Wirtschaft, in dem sie erklärte, wer alles bei der Herstellung eines Herrenanzuges beteiligt ist.
WeSp nach oben

Neuer Chef der Weser-Ems-Hallen

Zum 1. Januar wurde die Leitung der Weser-Ems-Hallen in neue Hände gegeben: Dieter Meier löste den langjährigen Geschäftsführer Jan-Axel Wartemann in dieser Aufgabe ab.
Der Bürgerverein Donnerschwee wünscht dem neuen Chef viel Erfolg in seiner Aufgabe und hofft auf gute Zusammenarbeit.
WeSp
nach oben

Gespräch mit Schülern der BBS III

Seit dem Ende der Sommerferien läuft der Betrieb der Berufsbildenden Schulen III an der Maastrichter Straße. Bei einzelnen Begegnungen mit Schülern ergab sich die Möglichkeit zu verschiedenen Fragen:
Wie ist es denn mit der Situation in der neuen BBS 3?
Die neuen Räumlichkeiten sind freundlich und hell. Das ist eine schöne Schule. Allerdings sind noch viele Mängel zu beseitigen, wie zum Beispiel mit den Schultafeln und vielen anderen Kleinigkeiten.
Wie ist es mit der Anfahrt zur Schule?
Das ist problematisch, die Parkplatzsuche ist nach wie vor ein großes Problem.
Weshalb, es gibt doch schuleigene Parkplätze und die Parkplatzen an denWeser-Ems-Hallen ?
Der Parkplatz der Schule ist in den Lehrern vorbehalten; allerdings, wenn die Schranke hoch ist, parken wir auch dort. Die Parkplätze an der Weser-Ems-Halle wurden uns als kostenfrei geschildert, aber wir müssen drei Euro pro Tag bezahlen
Ist das denn zu viel?
Ja, ich könnte es mir vielleicht leisten, wenn ich nur einen oder zwei Berufsschultage hätte, aber für Vollzeitschüler ist es einfach zu viel Geld, vor allen Dingen wenn man in der Ausbildung ist.
Sind die Schüler, die mit der Bahn kommen, denn zufrieden?
Für die ist es auch schwierig, denn der Weg zum Bahnhof ist ständig unter Wasser und noch nicht fertig gestellt.
Was wünschen Sie sich denn für die Zukunft?
Eine gut funktionierende Schule mit genügend Parkplätzen, dass endlich alle Mängel beseitigt und nicht dauernd Handwerker in der Schule sind, und für mich persönlich einen guten Abschluss.
WeSp nach oben

Donnerschwee blüht auf



Unter diesem Motto trafen sich am Samstag, den 7. November wieder ca. 20 Mitstreiter, um die von der Werbegemeinschaft Donnerschwee gespendeten Krokuszwiebeln entlang der Donnerschweer Straße unter die Erde zu bringen. Dies Jahr hatte die Werbegemeinschaft sogar 6.000 Blumenzwiebeln gespendet, also für reichlich Beschäftigung gesorgt. Hermann Henning hatte extra sein bestes Lastenfahrrad aus seinem Geschäft herausgeholt, um diese Menge transportieren zu können. Der Vorrat reichte bis zur Wehdestraße. Wir hoffen, dass allen Zwiebeln anwachsen und so im nächsten Frühjahr die Donnerschweer Straße noch freundlicher aussieht.
Anschließend trafen sich alle noch am Otterweg bei den Oldenboulern, um bei Kaffee und Kuchen und ein paar Probespielen den Tag ausklingen zu lassen.

nach oben

Willersstraße

Während die Antharis-Gruppe weiter an ihren Plänen für das Wohnprojekt arbeitet, sind weitere Flüchtlinge in den dafür vorgesehenen Teil der alten Gebäude untergebracht worden. Zum großen Teil handelt es sich um Familien. Wir unterstützen die Stadt weiterhin durch den Betrieb einer Kleiderkammer; brauchbare Winterkleidung, Kinderwagen und Buggies werden weiterhin vom Wachdienst angenommen. Wer mit den Flüchtlingen Kontakt aufnehmen möchte, kann ins "Begegnungs-Cafe" im Hauptgebäude in der Willersstraße kommen; dies wird von ehrenamtlichen Helfern täglich von ca. 17 bis 20 Uhr betrieben.
Wie die Stadtverwaltung mitteilte, haben sich die Rahmenbedingungen ein wenig geändert: Zum einen musste man die Zahl der Flüchtlinge erhöhen, zum anderen wird die Übergabe der Gebäude an den neuen Eigentümer auf den 1. Juli 2016 verschoben. Danach will dieser dann sofort mit den Baumaßnahmen beginnen.
nach oben

Hilfe für Flüchtlinge



Wie mittlerweile bekannt ist, bringt die Stadt vorübergehend Flüchtlinge in der ehemaligen BBS 3 unter. Der überwiegende Teil sind junge Menschen und Familien mit Kindern in allen Altersgruppen. Unser Bürgerverein unterstützt hier die Stadt, in dem wir dort eine Kleiderkammer eingerichtet haben. An zwei Tagen in der Woche geben wir dort Bekleidung und Spielsachen an die Flüchtlinge aus. Einen Großteil der Sachen haben wir zunächst von der Kleiderkammer am Fliegerhorst bekommen. Diese ist mittlerweile geschlossen. Wer helfen möchte, kann Kleidung und Spielsachen direkt in der Willersstraße abgeben. Benötigt wird vor allem Winterkleidung für Erwachsene und Schulkinder in kleinen Größen sowie Buggies für kleine Kinder. Wir anderweitig mithelfen möchte, kann sich entweder an uns oder direkt an die Stadtverwaltung wenden (zuständig vor Ort: Herr Kiedrowski, Telefon 235-4419). Das Tätigkeitsfeld ist dabei sehr weit: Von Betreuung einzelner Personen oder Familien über Sprachunterricht oder Kinderbetreuung ist jede Hilfe willkommen.
WeSp nach oben

Immer wieder: Bahnumfahrung

Mitte des letzten Monats trafen sich die Vorsitzenden der Bürgervereine Ohmstede, Etzhorn und Donnerschwee zu einem Redaktionsgespräch mit der NWZ, die dann am 17. 10. darüber berichtete. Nachdem die DB zum wiederholten Mal zum Ausdruck gebracht hat, dass sie die Bestandsstrecke ausbauen wird und keine Umfahrung Oldenburg plant, sollten sich die Verantwortlichen umentscheiden und ihre Kräfte für den vernünftigen Ausbau einsetzen.
Dass dies zu einer Reaktion der Bahninitiativen führen würde, war vorauszusehen.
Die einzelnen Argumente der Initiativen sind jedoch leicht zu widerlegen: Das Sankt Florian Prinzip, die Belastung auf andere zu verschieben, ist wohl eher darin zu erkennen, die bestehende Strecke aufzulösen und den Verkehr in eine andere Gegend zu verlegen. Die Auffassung, nach dem Ausbau der Bestandsstrecke würde die Bahn kein Geld mehr in eine Umfahrung Oldenburgs investieren, widerlegen die Initiativen selber, indem sie davon ausgehen, dass nach Erweiterung des Jade- Weser-Ports eine Umfahrung vorgesehen sei; die Bahn also dann gerne doppeltes Geld investieren würde.
Auch was die Gesprächsbereitschaft der Initiativen angeht, bin ich seinerzeit eines Besseren belehrt worden: Die Bahninitiativen haben etwas vorgeschlagen und wir, die Bürgervereine, sollten dem zustimmen. Noch weniger haltbar ist die Behauptung, der Dachverband der Bürgervereine habe untersagt, mit den Initiativen zu sprechen: Die AStOB ist der Zusammenschluss der Bürgervereine und dort ist gemeinsam der Beschluss gefasst worden, sich nicht im Einzelnen mit den Initiativen auseinander zu setzen.
Auch eine Stellungnahme der Linken/Piraten vom 20.10.15 ist nicht nachvollziehbar: Wie soll es angehen, dass die Verlegung eines Verkehrsstromes dann an diesem Ort keine Zusatzbelastung zur Folge haben soll? Und darüber, wer Kosten hoch oder runter rechnet, kann man sicher lange diskutieren.
Letztlich ist für mich nicht nachvollziehbar, dass Planung und Bau einer Umfahrung schneller vonstattengehen soll, als der Ausbau der Bestandsstrecke. Es sei denn, man zieht jedes erdenkliche Argument aus der Schublade und legt es als Hindernis aus
WeSp nach oben

Fahrradtour entlang der Braker Bahn



Am 9. September strahlte die Sonne und begleitete uns auf einer Fahrradtour entlang der ehemaligen Strecke der Braker Bahn. An der Wehdestraße wartete unsere Stadtführerin Christine Krahl, die diese Tour ausgearbeitet hatte und so viele Informationen über die Geschichte der Bahn mitteilen konnte. So folgten wir der Trasse bis nach Etzhorn, wo an der Brennerei Christian Hilbers auf uns wartete, um uns einen Einblick in die Geschichte der Brennerei zu geben. Korn wird allerdings nicht mehr gebrannt; in den Räumen befinden sich jetzt Künstlerateliers. Dann standen Kaffee und Kuchen bereit, bevor es wieder heimwärts ging.
WeSp nach oben

Flüchtlinge in der Willersstraße

Die Stadt Oldenburg ist in Not: Aus der großen Flüchtlingswelle, die auf Europa und die Bundesrepublik zurollt, muss sie, wie viele andere Kommunen,
Menschen aufnehmen, die vor Verfolgung und Krieg auf der Flucht sind. Aus dieser Situation heraus sollen vorübergehend Flüchtlinge in der ehemaligen BBS III an der Willersstraße untergebracht werden.
Am 15. September hatte die Stadtverwaltung Anwohner aus dem betroffenen Bereich in die Räume der BBS III eingeladen, um zu informieren und Fragen zu beantworten. Weit über 50 Personen folgten diesem Aufruf.
Sozialdezernentin Dagmar Sachse und Stadtbaurätin Gabriele Nießen erläuterten mit ihrem Stab die Lage.
Das gesamte Gelände wird an einen Investor verkauft, der hier neuen Wohnraum schaffen will. Weite Teile der Gebäude 2 und 3 können vorübergehend als Unterkunft genutzt werden, bevor diese ab 1. April 2016 abgerissen werden. Lediglich Wasch- und Duschräume müssen nachgerüstet werden, dies soll mit einfachen Mitteln realisiert werden. Nach derzeitigen Planungen sollen 120 Menschen untergebracht werden, beginnend am 1. Oktober. Allerdings konnten die Dezernentinnen geringe Schwankungen an diesen Plänen nicht völlig ausschließen.
Viele der Anwesenden zeigten Mitgefühl für die Flüchtlinge, machten sich Gedanken um gesundheitliche Aspekte, sprachliche Barrieren und wie man ihnen helfen könne. Ein Ansprechpartner der Stadt wird vor Ort sein, um die Hilfe zu steuern und aktuelle Fragen zu klären. Zum Schutz der Personen und der Anlage wird ein Sicherheitsdienst eingesetzt.
Vereinzelt geäußerten Bedenken zur persönlichen Sicherheit konnten die Dezernentinnen entgegenhalten, dass es bisher bei den anderen Betreuungsstellen und Unterkünften in Oldenburg noch keine Probleme gegeben habe.
Zurzeit bittet die Stadtverwaltung, von Kleider- und Spielzeugspenden abzusehen, diese Materialien sind vorhanden. Dringend sucht die Stadt allerdings Wohnraum, um diesen für Flüchtlinge anzumieten. Dezentrale Unterbringung ist und bleibt das Ziel.
WeSp nach oben

Baustelle Wehdestraße



Seit Mitte Juli brummt es in Donnerschwee, im wahrsten Sinn des Wortes. Und es ist keine Waschmaschine, die schleudert oder ein kaputter Fernseher: In der Wehdestraße werden Spundwände eingerüttelt, um den Kanal erneuern zu können. Von der Donarstraße aus in Richtung Donnerschweer Straße arbeitet sich die Baufirma vor. Und das geht langsamer, als vorgesehen: Der Sand weit unter der Wehdestraße ist so dicht, dass sich die Wände nur unter erhöhtem Aufwand einpressen lassen. Mittlerweile werden sogar Löcher vorgebohrt, damit es mit dem Einrütteln klappt. Beim Einrütteln werden die Spundwände von einem Bagger in den Boden gepresst; gleichzeitig werden die Metallwände durch ein Exzentergewicht in Schwingungen gesetzt, um so leichter in den Boden zu gleiten. Dieses Rütteln kann man nicht nur an der Baustelle selbst hören, der Schall breitet sich auch durch den Boden weitläufig aus. Selbst in 200 bis 300 Metern Entfernung kann es so vorkommen, dass die Gläser im Schrank leise vor sich hin klirren. Laut Auskunft eines Bauingenieurs sollen die Vibrationen trotzdem nicht in der Lage sein, Bauschäden zu verursachen.
Die Bauleitung ist weiterhin zuversichtlich, rechtzeitig zum Kramermarkt eine Fahrspur einrichten zu können, damit die Parkplätze am Klärwerk und bei der AGRAVIS genutzt werden können.
WeSp nach oben

Die Kaserne brennt!



Ein Bild des Schreckens zeigte sich am 30. Juli in Donnerschwee: Wohl infolge Unachtsamkeit bei Bauarbeiten geriet der Dachstuhl eines Gebäudes der ehemaligen Donnerschwee Kaserne in Brand und brannte auf einer Länge von über 100 Metern aus. Rauchschwaden zogen über Donnerschwee und verdunkelten den Himmel. Zum Glück wurde niemand verletzt, auch entstanden beim Brand keine Giftstoffe. Da das Feuer nicht auf die unteren Stockwerke durchdringen konnte, geht der Investor davon aus, die Wohnungen termingerecht fertig stellen zu können.
WeSp nach oben

Der "Donnerschweer Berg"



Auf dem Gelände der Weser-Ems-Hallen hüllt sich der Lärmschutzwall langsam und eigenständig in sattes Grün. Im Herbst soll dies allerdings durch gärtnerisch angelegtes Grün ersetzt werden, es werden Bäume und Büsche gepflanzt. Oben vom Wall erschließen sich neue Perspektiven auf Donnerschwee: Der Blick auf die neue BBS III und daneben schaut man weit über unseren Ortsteil.
Auf dem freien Gelände erscheint leider auch eine unerwünschte Pflanze: Der Bärenklau, auch Herkulesstaude genannt. Dass diese Pflanze stark ätzende Säfte absondert, dürfte mittlerweile bekannt sein. Wer die Gewächse entdeckt, sollte die Stadt informieren, damit diese entfernt werden können und damit auch die weitere Ausbreitung verhindert wird.
WeSp nach oben

Oldenburger Bürgerbrunch



Am 28. Juni fand auf dem Schlossplatz der Oldenburger Bürgerbrunch statt. Der Bürgerbrunch wird von der Oldenburgischen Bürgerstiftung veranstaltet. Er soll Menschen näher zusammen führen und mit dem Reinerlös werden Kinder und Jugendliche in Oldenburg unterstützt.
Schirme wurden diesmal nur zum Schutz vor der strahlenden Sonne benötigt. Der BV Donnerschwee hatte einen Tisch reserviert und so konnten sich 9 Personen an Frühstück und Aufführungen auf der Bühne erfreuen.
WeSp nach oben

Stadtbezirksräte ?

Zurzeit befasst sich Oldenburg mit der Frage, ob die (nach Gesetz mögliche) Einrichtung von Stadtbezirksräten sinnvoll ist.
Stadtbezirksräte können entsprechend dem Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz eingerichtet werden und sollen unter anderem Bürgerwünsche aufnehmen, beraten und dann zur Entscheidung an die zuständigen Gremien weitergeben, die nochmals beraten und dann beschließen.
In Oldenburg ist es allerdings seit vielen Jahren so, dass die Bürgervereine ehrenamtlich und somit kostenlos diese und andere Aufgaben der Stadtbezirksräte durchführen. Das Argument der fehlenden demokratischen Legitimation kann uns Bürgervereine nicht treffen, denn wir handeln überparteilich und können von jedermann angesprochen werden. Fachliche Qualifikation und örtliche Kenntnisse sind in den Bürgervereinen sicherlich mindestens in gleichem Maße vorhanden wie bei gewählten politischen Vertretern; zumindest die örtlichen Kenntnisse dürften sogar überwiegen, denn nicht alle politisch Gewählten wohnen in dem Bereich, den sie in den jeweiligen Ortsvereinen vertreten. Außerdem dürfte es in vielen Fällen gut sein, wenn Gespräche für einen Stadtteil nicht von einer politischen Richtung gesteuert sind, sondern sich frei am Thema entwickeln können. Und das Stadtteile bezogen und nicht auf Wahlbezirke.
Auch wenn nicht jeder Vorstoß der Bürgervereine bei Verwaltung oder Politik Zustimmung findet, lässt sich doch feststellen, dass man uns anhört und unsere Meinung in manche Entscheidung einfließen lässt. Was sollte sich da bei Stadtbezirksräten verbessern?
In diesem Sinne spricht sich der Bürgerverein Donnerschwee eindeutig gegen die Einführung von Stadtbezirksräten aus.
WeSp
nach oben

Kunterbunte Kinderwelt



In dem jetzt seit einigen Monaten fertig gestellten Kinderrestaurant der Ganztagsgrundschule Donnerschwee gibt es nicht nur Essen, sondern auch Kunst. Die großartigen Ergebnisse der Grundschul- Kinder- Künstler wurden durch eine schöne Vernissage am 29. Mai gewürdigt.
Die Förderung der Kunst in einer Arbeitsgruppe durch Frau Magnusson hat in diesen zwei Jahren den Kindern sehr viel Selbstvertrauen und Entwicklung in Bezug auf Träume, Ziele und Werte gegeben.
WeSp
nach oben

Richtfest in ehemaligen Donnerschwee Kaserne



Im Bereich Ammergaustraße / Schlieffenstraße werden auf dem Gelände der ehemaligen Donnerschwee Kaserne für die Dammermann-Hauenschild-Stiftung und der Eriksen-Grensing-Stiftung insgesamt fünf Gebäude für Wohnprojekte errichtet.
Am 25. April lud Herr Möhlenkamp, Architekt der Gebäude, zum ersten Richtfest ein. Im zukünftigen Forum trafen sich Vertreter der Stadtverwaltung und des Stadtrates, der Stiftungen, der Kirchen und viele zukünftige Bewohner. Auch der Bürgerverein Donnerschwee war eingeladen.
Herr Möhlenkamp errichtet hier im Auftrag der Stiftungen insgesamt 6 barrierefreie Gebäude mit Sozialwohnungen, einer Sozialpflegestation und ein Hospiz. 4 Gebäude sind im Rohbau fertig und sollen zum Ende des Jahres bezugsreif sein.
WeSp nach oben

Neues Sielwerk für die Beverbäke



Direkt neben dem Klärwerk mündet die Beverbäke in die Hunte. 1936 wurde dort das Donnerschweer Siel gebaut, um zu verhindern, dass bei Hochwasser das Land unter Wasser gesetzt wird. Bereits 2006 stand fest, dass das Bauwerk marode ist und erneuert werden muss. Nachdem jetzt das nötige Geld bereit gestellt wurde, kann der II. Oldenburger Deichband und die Moorriem-Ohmsteder Sielacht das Siel erneuern lassen. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen und sollen bis zum Herbst abgeschlossen werden. Für diese Zeit wird eine Behelfsbrücke errichtet, damit Spaziergänger und Freizeitsportler weiterhin an der Hunte ihren Weg finden.
WeSp nach oben

Tag des Baumes 2015



Am 19. April führte die Stadt den "Tag des Baumes" durch, diesmal in der ehemaligen Donnerschwee Kaserne, wo hinter dem früheren Stabsgebäude ein großer Spielplatz entstehen soll.
Zunächst sollte die Veranstaltung dieses Jahr ausfallen, wurde dann aber kurzfristig wieder ins Programm aufgenommen, wenn auch mit stark gekürztem Etat. So wurden auf dem ca. 90 mal 25 Meter großem Areal 2 Bäume und eine lange Reihe Buschwerk gepflanzt. Dank einer Spende von 500 € von der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) konnte der Bürgerverein Donnerschwee für einen dritten Baum sorgen.
Um 11 Uhr erschien Oberbürgermeister Jürgen Krogmann in deftiger Arbeitskleidung, um nach einer kurzen Ansprache kräftig mit anzupacken. Schnell wurde so der erste Baum gesetzt. Anschließend verteilten sich alle Besucher und setzten die Jungpflanzen für die seitliche Hecke in den vorbereiteten Pflanzgraben. Für Durstige hatte die Jugendkulturarbeit, die auf dem Kasernengelände untergebracht ist, einen Stand für Kaffee und Erfrischungsgetränke aufgebaut. Nebenan gab es reichlich Kuchen, den etliche Mitglieder des Bürgervereines gespendet hatten. Zusätzlich hatte die Stadtbäckerei Schröder etliche Muffins gesponsert. Kinder konnten sich auf der Hüpfburg und der Rollenrutsche des Jugendwerkes der AWO vergnügen, so dass es wohl keinem langweilig geworden sein dürfte.
WeSp nach oben

Bericht vom Donnerschweer Bürgertreff

Zu unserem Bürgertreff am 9. April hatten wir zum Thema "Flüchtlinge in Oldenburg" eingeladen. Aus dem Fachbereich Flüchtlingssozialarbeit erläuterten Hans Kozlowski und Adrian Kiedrwoski die Lage in der Stadt und unserem Stadtteil. Von 30.000 Flüchtlingen und Asylbewerbern, die Niedersachsen 2015 zu erwarten hat, werden allein in den ersten drei Quartalen ca. 800 der Stadt Oldenburg zugewiesen; momentan kommen pro Woche ca. 20 Flüchtlinge hier an. Sie werden zunächst zentral untergebracht. Dies erleichtert sowohl die gegenseitige Kontaktaufnahme als auch die erste Eingewöhnung. Danach strebt die Stadt an, die Flüchtlinge dezentral in einzelnen Wohnungen unterzubringen. So sind in Donnerschwee in einem Haus in der Karlstraße einige Familien untergebracht, in der Milchstraße werden ebenfalls Wohnungen vorbereitet. Bei größeren Neubauvorhaben müssen günstige Wohnungen eingeplant werden, um so den Bedarf in etwa decken zu können.
Die Stadt sucht aber nicht nur Wohnraum, sondern auch Freiwillige, die sich ehrenamtlich um Flüchtlinge kümmern wollen, sei es durch Besuche, Begleitung zu Ärzten oder Behörden und ähnliches. Hierzu weist Kozlowski darauf hin, dass dezentral untergebrachte Flüchtlinge einen Sprachkurs absolviert haben und somit "ansprechbar" sind.
Wer sich engagieren will kann bei der Stadtverwaltung nachfragen oder wendet sich an die Agentur Ehrensache, die auch über die Stadt zu erreichen ist.
WeSp nach oben

Frohe Ostern



Es hat sich gelohnt: An der Donnerschweer Straße blühen die Krokusse, die wir zu "Oldenburg blüht auf" gepflanzt haben.

Der Vorstand wünscht allen Donnerschweern ein Frohes Osterfest! nach oben

Kohlfahrt 2015



Es liegt schon etwas zurück, trotzdem ist es wert, darüber zu berichten: Am 15. Februar führte der BV Donnerschwee seine jährliche Kohlfahrt durch. Um 10:30 Uhr folgten etliche Mitglieder dem Aufruf von Kohlkönigin Anke und Kohlkönig Carl. Vom Stadtteilzentrum wanderte der Tross in Richtung Müggenkrug. Zu kurzen Marschpausen suchte man Schutz vor dem eisigen Wind. Im Müggenkrug wurde dann unser Kohlessen aufgefahren, anschließend gab es beim Bingo viele Preise zu gewinnen.
Soweit uns bekannt, schließt der Müggenkrug in Kürze. Schade, dass wieder eine Gaststätte weniger für Vereinsveranstaltungen zur Verfügung steht.
nach oben

Der Wall an der Weser-Ems-Halle



Im Sommer wurde mit schwerem Gerät gearbeitet.

Insgesamt ca. 200 Meter lang, an der Sohle bis 32 Meter breit, über 8 Meter hoch, das sind einige Daten zum Lärmschutzwall am Parkplatz der Weser-Ems-Halle. Etwa 27.000 m³ Erde wurden aufgehäuft und sollen nach einem halben Jahr bepflanzt werden. Das war nach Angaben von Hendrik Upgang, Prokurist der Weser-Ems-Hallen GmbH, erforderlich, um die Auflagen zum Schallschutz vor dem Fahrzeugverkehrslärm zu erfüllen. Etwa 800 Fahrzeuge sollen auf dem unteren Gelände Platz finden und mehr als 200 vor dem neuen Verwaltungstrakt. Bei Großveranstaltungen stehen weitere Plätze zur Verfügung.

nach oben

Frohe Weihnachten und ein Gutes Neues Jahr



Liebe Mitglieder und Freunde des Bürgervereines,
wir wünschen Ihnen allen ein Frohes Fest und ein gutes Neues Jahr 2015
Sigrun Spaeth

nach oben

Immer noch ein Thema: Parken an den Weser-Ems-Hallen

Parken an den Weser-Ems-Hallen

Herr Wartemann hat Vorstandsmitgliedern des Bürgervereines Donnerschwee und Vertretern der Verkehrsabteilung der Stadt Oldenburg am 21. 10. 2014 seine Vorstellung zur Bewirtschaftung der Plätze an der Weser-Ems-Halle und der Messestraße vorgestellt.
Zielvorstellung ist unter anderem, dass die bisher kostenlos vorgehaltenen städtischen Plätze an der Messestraße auch bewirtschaftet werden sollen. Außerdem soll die freie Fläche gegenüber der BFE als Parkplatz für Lkw und Reiseomnibusse ausgewiesen werden.
Der Bürgerverein spricht sich weiterhin gegen die Bewirtschaftung der Parkplätze an der Messestraße aus.
Viele Pendler, Schüler und Besucher der Innenstadt nutzen derzeit die Parkplätze. Solange keine Veranstaltungen stattfinden, sind trotzdem immer reichlich freie Plätze vorhanden. Ein Grund für eine Beschränkung der Nutzung durch Erhebung von Gebühren ist also nicht erkennbar.
Bei einer durchgängigen Bewirtschaftung der Parkplätze ist davon auszugehen, dass viele der oben genannten Personen in die umliegenden Anwohnerstraßen ausweichen und diese zustellen. Seitens der BFE besteht weiterhin der ausdrückliche Wunsch, dass die Parkplätze kostenfrei für alle zur Verfügung stehen sollten , auch wenn eine Sonderregelung für Langzeitlehrgänge angedachten ist.
Ein ausweichendes Verhalten von Autofahrern wurde vom ADAC sogar bei geringeren Gebühren zum Beispiel in Hamburg festgestellt. Seit in Neugraben 2 Euro -in Worten zwei Euro- Tagesgebühr erhoben wird, weichen viele Autofahrer auf das benachbarte Neu Wulmstorf aus, obwohl es von dort weiter in die City von Hamburg ist.
Außerdem plant das Amt für Verkehr und Straßenbau, den "freien Platz" gegenüber der BFE ausdrücklich als Parkplatz für Lkw und Busse im Reiseverkehr auszuweisen.
Bereits im derzeitigen Zustand (stillschweigende Duldung des Parkens Fahrzeuge aller Art) ergibt sich für die Anwohner eine stete Belastung durch laufende Motoren und Kühlaggregate, und zwar von morgens 5 Uhr bis abends 23 Uhr, wobei Kühlaggregate die ganze Nacht hindurch laufen. Vor der Abfahrt am frühen Morgen laufen die Motoren der Lkws, um die Fahrzeugsysteme fahrbereit zu machen; zeitweise werden auch Waren umgeladen. Bei Anfahrt der Reisebusse ergibt sich auch reger Pkw-Verkehr mit knallenden Türen und laut rollenden Koffern. Häufig schlagen sich auch die Personen in die Büsche, um dort ihre Notdurft zu verrichten.
Der Bürgerverein Donnerschwee lehnt die Ausweisung einer Parkfläche für LKW und Busse in unmittelbare Nähe zu einer Wohnbebauung ab.
Die Anlage eines solchen Parkplatzes wäre zum Beispiel an zwei Stellen denkbar:
1.: Unmittelbar an der neuen BBS III mit Erschließung über die Maastrichter Straße oder
2.: Unmittelbar an der Nord-Ost-Ecke der neuen EWE-Arena mit Erschließung über die Messestraße und Zufahrt zu den Parkplätze der Weser-Ems-Halle
In beiden Fällen könnte über das nahestehende Gebäude eine dringend erforderliche sanitäre Anlage erstellt werden. Zudem ließe sich der Platz samt Nebenanlage auch für Wohnmobilisten ausweisen, die von dort auf kurzem Wege die Innenstadt erreichen könnten.

Schutz vor Straftaten

Zu Beginn unserer Sitzung vom 13. November gab uns Sven Warnken von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle wertvolle Ratschläge, wie man sich vor Straftaten, wie sie gerne an der Haustür durchgeführt werden, schützen kann. Vielen Dank für die guten Tipps.
nach oben

Donnerschwee blüht auf



:eek: Dazu haben wir am 15. November in der Donnerschweer Straße eine Pflanzaktion durchgeführt.
4.000 Blumenzwiebeln stellte die Werbegemeinschaft zur Verfügung. Das reichte vom Pferdemarkt bis zur Wehdestraße.
Wir sind gespannt, wie es im Frühjahr aussieht.
Zum Abschluss waren wir bei den Oldenboulern in ihrem Vereinsheim am Otterweg.
Kaffee, Kuchen und Boulespielen, bis um 18 Uhr Schluss war. WeSp ;) nach oben

Aktuelles ...

Wehdestraße

Die Stadt hat ihre Planung im Bereich der Einmündung der Wehdestraße in die Donnerschweer Straße in einem wichtigen Detail geändert: Der ursprüngliche Plan sah vor, dass die Markierung des Schutzstreifens für Radfahrer etwa 30 Meter vor der Einmündung endet. Die Radfahrer sollten dort auf der Fahrbahn "frei" weiterfahren.
Aufgrund des starken Lkw-Verkehrs in der Wehdestraße sahen wir diese Situation als sehr gefährlich an. An der Einmündung biegen viele Lkws nach rechts ab und fahren dabei bis ganz an den rechten Bordstein heran. Das hätte dazu führen können, dass Radfahrer dort von den Lkws gestreift und umgestoßen worden wären.
Die Stadt hat den Plan nun dahingehend geändert, dass der Schutzstreifen auf den dann gemeinsamen Geh- und Radweg übergeht. Radfahrer fahren dann also nicht unmittelbar neben den Fahrzeugen. Wir sind überzeugt, dass das an dieser Stelle sicherer ist.


Willersstraße

Der Bau der neuen BBS III an der Maastrichter Straße schreitet weiter voran. Wie bekannt ist, soll zur Finanzierung dieses Vorhabens, das Gelände an der Willersstraße und an der Milchstraße veräußert werden.
Anwohner aus der Willersstraße haben sich dafür stark gemacht, dass nicht nur die Bäume innerhalb des Geländes, sondern auch direkt an der Willersstraße erhalten werden sollen. Eine Anwohnerin hat eine Eingabe an die Stadt, ergänzt mit einer Unterschriftenliste, erstellt und diese bei Ausschuss für Stadtplanung und Bauen vorgestellt. Dies führte dazu, dass diese Bäume und die Mauer an der Willersstraße in der Ausschreibung als "nach Möglichkeit zu erhalten" festgeschrieben wurden.
Im weiteren Verlauf des Verfahrens wird die Stadt noch zu einer Bürgerbeteiligung einladen; dort können Ideen und Einwände geltend gemacht werden.


EWE-Areal

Für das EWE-Areal an der Donnerschweer Straße wurde ein Architektenwettbewerb durchgeführt, um Ideen für dies Gelände zu entwickeln. Unser Bürgerverein war im Schiedsgericht vertreten.
Den ersten Preis erlangte ein Team aus Groningen und Hannover. Der Entwurf spiegelt Elemente aus der Innenstadt wieder und fügt sich gut in das Baufeld ein. Gefallen hat auch die kleinteilige Anbindung entlang der Neuen Donnerschweer Straße, die dadurch ein neues Gesicht bekommen würde. Lediglich die Erhaltung und Nutzung des Ringlokschuppens wurde von Teilen des Schiedsgerichts unterschiedlich beurteilt; überwiegend bestand aber die Auffassung, dass dieser weitgehend erhalten werden solle.
Das Team wird an der späteren Umsetzung der Bebauung einbezogen. Diese wird aber wohl nicht vor zehn Jahren abgeschlossen sein.
nach oben

Neues von der Donnerschwee Kaserne ------------------ Parken an der Messestraße

Neues von der Donnerschwee Kaserne

Nach dem Beginn der ersten Abbrucharbeiten im Bereich Schlieffenstraße haben dort die Bauarbeiten begonnen, erste Wände wachsen in die Höhe. Aber auch im Bereich des Thomasblocks will man in Kürze mit den Arbeiten beginnen. Eine neue Internetseite ( www.neu-donnerschwee.de) wurde am Donnerstag, den 18.September um 18 Uhr freigeschaltet, anschließend knallten auf dem Gelände etliche Korken. An den folgenden Tagen konnte man sich auf dem Gelände informieren und sogar eine Musterwohnung besichtigen. Nach Angaben der Vermarkter will man bis Ende 2015 die Wohnungen im Bereich des Thomasblocks fertig gestellt haben.

Parken an der Messestraße (Weser-Ems-Hallen)

In unserer Sitzung am 9. 10. wollen wir uns nochmal ausführlich mit diesem Thema beschäftigen und Argumente sammeln, um Schlimmes zu verhindern. Wer Probleme mit dem Parkverkehr im Bereich der Weser-Ems-Hallen sieht, ist herzlich zur Sitzung eingeladen.
Wir haben bereits mehrere Gespräche mit Anliegern und der BFE geführt. Am 21.10. findet dann eine Gesprächsrunde mit der Stadt und der Weser-Ems-Halle statt.
Wer zu diesem Thema beitragen möchte, seien es Kritikpunkte, Anregeungen, Hinweise auf Mängel und ähnliches, kann uns dies bis zum 20. 10. mitteilen.
nach oben

Es tut sich was in Donnerschwee



Donnerschwee Kaserne:

In der ehemaligen Donnerschwee Kaserne sind im Bereich neben der Schlieffenstraße die Bautätigkeiten durch die Dammermann-Hauenschild-Stiftung und der Eriksen-Grensing-Stiftung aufgenommen worden. Es werden insgesamt 78 Sozialwohnungen geplant. Nahezu parallel zu Abbrucharbeiten wurde bereits der erste Spatenstich getan.

Clubhaus Donnerschwee:

Das "Clubhaus" an der Donnerschweer Straße, Ecke Kranbergstraße ist an einen Bauträger aus Dörpen verkauft worden. Auch hier sind erste Baumaßnahmen zu erkennen.
Wir sind gespannt, was sich dort entwickeln wird.

Parkplätze Weser-Ems-Halle 1:

Wie bereits im April gemeldet, wird zum Schallschutz am Parkplatz an der neuen EWE-Arena ein Erdwall aufgeschüttet. Das Wäldchen wurde gerodet und derzeit entsteht ein mächtiger Erdwall. Ein Foto mag die Dimensionen kaum darstellen.

Parkplätze Weser-Ems-Halle 2:

Im Mai dieses Jahres sollte es im Verkehrsausschuss beschlossen werden: Die öffentlichen Parkflächen an der Weser-Ems-Halle werden kostenpflichtig.
Wir befürchteten, dass dies zum Problem für die Anlieger im Nahbereich werden könnte und haben dagegen interveniert. Der Beschluss wurde vertagt. Am 21. Oktober werden sich die Vertreter der Stadt Oldenburg, der Weser-Ems-Halle und des Bürgervereins treffen. Dann soll das Verkehrskonzept ausführlich vorgestellt und besprochen werden.
Unser Bestreben ist, jegliche Belastung der Umgebung zu verhindern.



Termine:

Donnerstag, 9. Oktober, 20 Uhr, CCH: Öffentliche Vorstandssitzung
Donnerstag, 13. November, 20 Uhr, CCH: Öffentliche Vorstandssitzung mit Vortrag der kriminalpolizeilichen Beratung

nach oben

Was tut sich in Donnerschwee?

Nach dem Vortrag von Frau Nießen im Juni zum Thema "Entwicklungen im Stadtteil" blieben nur wenige Fragen offen, die mittlerweile schriftlich beantwortet wurden. So werden wir uns mit dem Amt für Verkehr und Straßenbau zusammensetzen und das Thema der Bewirtschaftung der Parkplätze an der Messestraße bei den Weser-Ems-Hallen (WEH) behandeln. Außerdem werden wir mit der Stadt und der Verwaltung der WEH in einem Ortstermin unsere Vorstellungen über eine Begrünung der Flächen an der WEH darstellen.

Nach der Sommerpause wird das Gelände der alten BBS III Interessenten angeboten; wir werden uns weiter dafür einsetzen, dass möglichst viel alter Baumbestand erhalten bleibt.
Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung liegt bis zum 11.8. der Bebauungsplan M-667 für die ehemaligen Donnerschwee Kaserne aus; bis zu diesem Termin können Stellungsnahmen zu dem Vorhaben bei der Stadt abgegeben werden.

Kleines Fest am Kleinen Kuhlenweg

Am Samstag, den 19. Juli feierten die Anlieger des Kleinen Kuhlenweges 31 bis 37 ein Fest, nachdem endlich die Straße gepflastert worden war. Zum ganzen Glück der Anlieger fehlt jetzt nur noch, dass zwei Gebäude fertig gestellt werden, an denen lange Zeit nicht gearbeitet wurde.
nach oben

Frau Nießen: Entwicklungen in Donnerschwee



Wie schon vor etwa einem Jahr hatten wir der Stadtbaurätin Gabriele Nießen einen Fragekatalog zukommen lassen, um uns von ihr über Maßnahmen in unserem Stadtteil informieren zu lassen. Ausführlich nahm sie zu den Fragen Stellung, hier einige der besprochenen Probleme:
Zur BBS III an der Maastrichter Straße schreitet der Bau schnell voran, im nächsten Jahr soll dann der Umzug stattfinden. Die Parkplätze an der Schule sollen für Lehrer und Schüler vorgehalten werden; eine Nutzung durch die Allgemeinheit bei besonderen Anlässen, wie dem Kramermarkt, wird angestrebt. Eine eigene Sporthalle steht der Schule nicht zur Verfügung.
Durch den Umzug werden die von der BBS genutzten Gebäude in der Willersstraße und der Milchstraße frei. Für die beiden Hauptgebäude in der Milchstraße soll ein Bestandsschutz gelten, während die Gebäude an der Willersstraße keinem Schutz unterliegen. Lediglich die Fachlehranstalt für das Frisörhandwerk, die ja auch nicht zur BBS gehört, bleibt erhalten. Städtebauliche Rahmenmaßnahmen werden die Grundlagen für die neue Wohnbebauung darstellen. Eine erste Studie zeigt eine Bebauung mit Häusern, die zweigeschossig mit Staffelgeschoss dargestellt sind, ein Gebäude könnte auch drei Geschosse plus Staffelgeschoss aufweisen. - Auf starken Widerspruch stieß die Ankündigung, dass der "prägende Baumbestand weitestgehend" erhalten bleiben solle. Die Anwohner setzten sich vehement dafür ein, nach Möglichkeit alle Bäume zu erhalten, da sie das Straßenbild erheblich prägen.
Am 16. Juni wurde der Punkt "Bewirtschaftung der öffentlichen Parkplätze an der Weser-Ems-Halle" im Verkehrsausschuss vertagt; der Bürgerverein hatte Bedenken geäußert, dass diese Bewirtschaftung einen Verdrängungsprozess in die umgebenen Straße zur Folge habe. In einer gemeinsamen Verhandlung von Stadt, Weser-Ems-Halle und Bürgerverein soll diese Angelegenheit geregelt werden. - Wir werden uns für eine Regelung einsetzen, die vermeidet, dass Parkplatzsuchende in die nahen Wohnstraßen ausweichen.
Hotel von der Weser-Ems-Halle? Die Stadtbaurätin zeigte sich hierzu sehr ablehnend, es gäbe andere Plätze und außerdem könne sie sich nicht vorstellen, dass das Bild des Bogens der alten Halle durch einen Neubau verdeckt würde.
Der Gedanke, das Gelände an der Halle mehr zu begrünen, fand Zustimmung bei Gabriele Nießen, allerdings sieht sie vor allem das Gelände an der Beverbäke als geeignet an, während der Bürgerverein auch in anderen Bereichen gern mehr Grün sehen möchten. Wir werden uns bemühen, zusammen mit dem Amt für Stadtgrün einen Plan zu entwickeln.
Auch die Idee, ein Fußballstadion neben der EWE-Arena zu errichten, fand bei ihr nur beschränkte Zustimmung. Zunächst wolle die Stadt mögliche Standorte ermitteln, bevor weitere Schritte durchgeführt würden.
WeSp 06/14 nach oben

Donnerschwee Kaserne

Die Planungen zum Umbau der Kaserne gehen weiter: Die Stadt führt am 6. Mai, 19 Uhr in der IGS Flötenteich eine Bürgerversammlung durch, in der die Pläne für den bisher noch nicht beplanten Bereich der Kaserne vorgestellt werden.
WeSp 05/14 nach oben

Die Bahnumfahrung

Am 3. April endete die Abgabefrist für Einwendungen gegen die Pläne des PFA 1 der Deutschen Bahn AG. Dieser befasst sich der sich mit der bestehenden Bahntrasse durch die Stadt. Die Einwendungen werden derzeitig durch die Anhörungsbehörde in Hannover und die Bahn bearbeitet, bevor nach einer öffentlichen Erörterung beschlossen wird, wie weiter verfahren wird. Von einer Bearbeitungszeit von wenigstens einem Jahr kann wohl ausgegangen werden. So lange dürfte zunächst Ruhe in die ganze Angelegenheit einkehren.
Nach der Veröffentlichung kann man nur abwarten, ob es dann zu gerichtlichen Klagen kommen wird.
Informationen zu den Bahnthemen findet man auf der Homepage der Stadt. Interessant ist folgende Seite:
http://www.oldenburg.de/microsites/bahn/materialien.html , denn sie zeigt neben vielen Dokumenten eine "Visualisierung der Eisenbahnumgehungstrasse". Interessant ist aus unserer Sicht, dass ausgerechnet die "Aussichten" in Donnerschwee aus weiter Ferne und niedlich klein gezeigt werden...
WeSp 05/14

nach oben

Frohe Ostern



WeSp 04/14. nach oben

Neues von den Weser-Ems-Hallen

Am 17. 02. 2014 stellte Herr Wartemann im Verkehrsausschuss vor, wie er sich die Parkraumbewirtschaftung an den Weser-Ems-Hallen vorstellt. Die ausgewiesenen Parkflächen an der Halle sollen mit elektronischen Bezahlsystemen ausgerüstet werden. Eine Tagesticket soll etwa 3 € kosten. Die Stadt soll ihrerseits die umgebenden Parkflächen ebenfalls kostenpflichtig machen, am besten mit gleichem Gebührensatz. Außerdem soll die Fläche, die an die Grundstücke der Unterstraße grenzt, nicht mehr genutzt werden, um so die dortigen Anwohner vor Verkehrslärm zu schützen. Das bedeutet einen Verlust von wenigstens 100 Plätzen. Auch auf den ausgewiesenen Plätzen, die entsprechend der Hallengrößen berechnet wurden, werden einige Plätze augenscheinlich gestrichen. Der Bürgerverein hat daraufhin die zuständigen Institutionen um Überprüfung gebeten.

Auch im Bereich Schallschutz wird es einige Änderungen geben: Statt Schallschutzwänden direkt neben den Stellflächen wird im Bereich des Wäldchens ein hoher Erdwall aufgeschüttet. Das Wäldchen ist bereits gerodet, die Arbeiten laufen
Vor dem neuen Verwaltungstrakt, sozusagen dort, wo früher die Eislaufhalle war, fällt die ursprünglich vorgesehene Schallschutzwand ebenfalls weg. Gleichzeitig soll an dieser Stelle auch der Verkehr von der unteren Fläche das Gelände verlassen können. Statt einer Beruhigung für Anwohner ist dann wohl eher mit dem Lärm abfahrender Fahrzeuge zu rechnen. - Auch hier haben wir um Klärung gebeten.
Dem Vorschlag, in Höhe der BFE südlich der Messestraße einen Parkplatz für Omnibusse und Lkws einzurichten, kann der Verein nicht zustimmen; zu oft laufen dort die Motoren der Fahrzeuge, um Klimaanlage, Heizung oder Kühlaggregat betreiben zu können.
Der Bürgerverein schlägt zum einen vor, die städtischen Parkplätze weiterhin für Pendler kostenfrei zur Verfügung zu halten; zum anderen wäre es angebracht, die trostlosen Flächen an der Weser-Ems-Halle mit Wegen und Grünpflanzen zu einem parkähnlichen Gelände zu gestalten, die, natürlich abgesehen von Großveranstaltungen wie dem Kramermarkt, auch mal zum Spazierengehen einladen. Dass so etwas geht, zeigen andere Städte wie zum Beispiel Dortmund an der Westfalenhalle.
WeSp 04/14 nach oben

Mitgliederversammlung 2014

Mitgliederversammlung

Am 13. März fand unsere Mitgliederversammlung im CCH statt. Die üblichen Regularien, wie Bericht der Vorsitzenden, Kassenbericht und -prüfung, Genehmigung des Haushaltsplanes und Entlastung von Vorstand und Schatzmeister gingen problemlos über die Bühne. Anschließend freuten sich mehr als 40 Teilnehmer über den Lichtbildervortrag von Eckhard Krüdecke. Viele "Ahs" und "Ohs" begleiteten die Bilderschau, die auf eine Zeitreise durch Donnerschwee führte.
WeSp 04/14 nach oben

Die Moorriem-Ohmsteder Sielacht und die Beverbäke



Alljährlich flattert vielen Mitgliedern des Bürgervereines eine Rechnung von der Moorriem-Ohmsteder Sielacht in den Briefkasten. Um zu erfahren, was es damit auf sich hat, hatten wir um einen entsprechenden Vortrag gebeten.
In der Öffentlichen Sitzung am 13. Februar hatten wir den Vorsteher des Verbandes zu Gast. Jürgen Büsing, assistiert von Michael Osterloh, machte zunächst einige Angaben zu Organisation und Aufgaben der Sielacht, die dem Kreisverband Wesermarsch der Wasser- und Bodenverbände untersteht. Dieser kümmert sich um die Gewässer vom Butjadinger Land bis hinab in den Bereich östlich von Oldenburg. Der Zuständigkeitsbereich der Moorriem-Ohmsteder Sielacht befindet sich nördlich der Hunte und erstreckt sich in etwa von Oldenburg bis Elsfleth. In diesem Bereich soll die ausreichende Entwässerung des Landes gesichert werden. Über 250 km Gewässerzüge in einem unter Beitragspflicht fallendem Gebiet von etwa 14.000 ha Größe müssen in Ordnung gehalten werden.
In diesen Bereich fällt auch der Verlauf der Beverbäke. Die beginnt, ohne dass eine Quelle vorhanden wäre, in Etzhorn nördlich des Triftweges am Etzhorner Weg, verläuft durch den Flötenteich und trifft am Hochheider Weg auf Donnerschwee. Zwischen vielen Grundstücken hindurch fließt sie dann unter der Donnerschweer Straße hindurch auf das Gelände der Weser-Ems-Halle, um dann unter der Wehdestraße hindurch östlich des Klärwerkes in die Hunte zu münden.
Der Sielacht gehört ein 2,30 Meter breiter Streifen der Bäke, wobei sich dieser am Verlauf des Gewässers orientiert. Ändert sich der Verlauf, ändern sich also auch die Eigentumsverhältnisse. Für die Pflege und Erhaltung dieses Streifens ist die Sielacht zuständig; für den angrenzenden Bereich der jeweilige Eigentümer. Der unterliegt allerdings einigen Bestimmungen, die festlegen, wie dieser Bereich in gewissen Grenzen zu gestalten ist.
Im Bereich zwischen Hochheider Weg und Donnerschweer Straße wurde vor kurzer Zeit festgestellt, dass bauliche Veränderungen den Verlauf der Beverbäke teilweise erheblich behindern. Manches, so Jürgen Büsing, ist darauf zurück zu führen, dass Baumaßnahmen von der Stadt genehmigt wurden, ohne die Sielacht zu beteiligen. In der Zukunft möchte die Sielacht an die Anlieger der Beverbäke herantreten, um mit ihnen abzustimmen, wie ein guter Verlauf der Bäke, und damit die Entwässerung bei starken Regenereignissen, wieder hergestellt werden kann.
Wer die Satzung der Moorriem-Ohmsteder Sielacht einsehen möchte, kann diese über die Internetseite des Kreisverbandes Wesermarsch der Wasser- und Bodenverbände (http://www.wabo-brake.de) aufrufen.
WeSp 03/14
nach oben

Kohlfahrt 2014



Die Kohlfahrt 2014 führte uns dieses Jahr am 26. Januar zum Weyenhof.
Bei bestem Wetter trafen sich die Teilnehmer am Stadtteilzentrum, um über den Pfänderweg und den Feldkamp zum Morgenweg zu wandern, wobei dem Anlass entsprechend ausreichend "Verpflegung" zur Verfügung stand. Nach dem reichhaltigen Essen und einem Ratespiel wurde ein neues Königspaar gefunden: Königin Anke Janßen und König Karl Rieger werden uns durch das nächste Jahr führen.
WeSp 03/14
nach oben

Neues Hotel am Europaplatz?

Die Nordwest-Zeitung berichtet in ihrer Ausgabe vom 16. Januar 2014 ausführlich über die Planung eines neuen Hotels auf der Wiese zwischen Weser-Ems-Halle, dem City-Club-Hotel und der Donnerschweer Straße. Laut dieser Meldung hat Herr Wartemann als Geschäftsführer der Weser-Ems-Halle dem Bauunternehmen Züblin diese Idee unterbreitet, damit es sich für ein solches Objekt einsetzt.
Der Bürgerverein Donnerschwee ist überrascht, dass für ein solches Vorhaben der Europaplatz geopfert werden soll, der doch einen einzigartigen Blick auf die im ganzen Norden bekannte und prägnante Silhouette der Halle ermöglicht. Im Interesse der Donnerschweer Bürger setzten wir uns für den Erhalt und, soweit möglich, die Erweiterung von Grün- und Erholungsflächen in unserem Stadtteil ein. Jegliche Reduzierung dieser Erholungszonen ist nicht zumutbar.
Der Bürgerverein Donnerschwee hat um Stellungnahmen gebeten, wie weit bereits Ideen, Planungen und baurechtliche Anfragen für ein solches Objekt vorliegen.
WeSp 02/14 nach oben

Neue Postfiliale in Donnerschwee



Mancher mag sich noch erinnern, dass es in der Donnerschweer Straße vor vielen Jahren schon mal eine Postfiliale gab. Heute werden in dem Haus Motorroller repariert
Seit Anfang Januar tut sich etwas in dem Gebäude Wehdestraße 24, gegenüber der Nibelungenstraße: Zunächst zwei bescheidene Zettel, dann Container vor dem Haus. Der eine Zettel verkündet, dass hier in Kürze eine Postfiliale eröffnen soll, der andere kündigt an, dass ab dem 7.1. täglich von 10 bis 11 Uhr ein Post Service Mobil zur Verfügung steht. Zumindest bis zum 31.1., so sagt der freundliche Mann in der gelben Jacke, sei er hier täglich zu finden. Vielleicht auch noch etwas länger, da die Arbeiten im Haus wohl etwas länger dauern könnten.
Auf jeden Fall ist eine Postfiliale ein Gewinn für unseren Stadtteil.
WeSp 02/14 nach oben

Donnerschwee ist genervt



Ende November fing es an: Viele Anwohner in der Nähe der Weser-Ems-Halle hörten seltsame Klopfgeräusche. Viele befürchteten ein defektes Haushaltsgerät als Verursacher, waren Geschirrspüler, Waschmaschine oder gar die Heizung kaputt? Erst ein Gang nach draußen konnte jedoch der Ursache näher kommen: Auf dem Gelände der Maastrichter Straße hatten die Gründungsarbeiten für die Berufsbildenden Schulen begonnen. Eine mächtige Ramme schlug lange Betonstangen in den Boden.
Nach ersten Anfragen bei der Stadt sollten die Arbeiten etwa 14 Tage dauern, aber selbst nach dem Jahreswechsel wurden die Arbeiten fortgeführt. Eine erneute Anfrage im Januar ergab, dass die Rammarbeiten spätestens am 24. Januar abgeschlossen sein sollten.
WeSp 02/14
nach oben

Ausblick 2014

Wir hoffen, dass alle Mitglieder und Freunde des Bürgervereines ein schönes Weihnachtsfest verbracht haben und gut ins Neue Jahr gekommen sind.
Auch im Jahr 2014 finden unsere öffentlichen Vorstandssitzungen jeweils am zweiten Donnerstag des Monats statt; in den Ferienmonaten April, August und September allerdings nicht. Am 13. März wird die Mitgliederversammlung stattfinden. Der Veranstaltungsausschuss wird sich Gedanken um nette Angebote für unsere Mitglieder machen. Wir sind gespannt.
WeSp 01/14 nach oben

Frohe Weihnachten und Guten Rutsch



Liebe Mitglieder und Freunde des Bürgervereines,
wir wünschen Ihnen allen ein Frohes Fest und ein gutes Neues Jahr 2014
Sigrun Spaeth
nach oben

Entspannter Wechsel im Vorstand



Der neue Vorstand: Eckhard Krüdecke (Ehrenvorsitzender), Anke Janßen, Werner Spaeth, Sigrun Spaeth, Klaus-Peter Wenke, Jürgen Romanowski, Bernhard Hollander (Dieter Krone war leider verhindert)

Am 14. März fand die Mitgliederversammlung des Bürgervereines Donnerschwee im CCH statt. Wichtigster Punkt der Tagesordnung waren die Vorstandswahlen. Eckhard Krüdecke, der seit dem 7. März 1981 den Bürgerverein leitete, hatte im Vorfeld angekündigt, dass er sein Amt angeben wolle. Sigrun Spaeth, seit zwei Jahren im Vorstand als Beisitzerin tätig, erklärte sich bereit, das Amt zu übernehmen.
Vor den Wahlen zog Eckhard Krüdecke eine Bilanz des letzten Jahres.
In vielen Bereichen hatte der Verein sich wieder für den Stadtteil eingesetzt. So wurde die Donnerschwee Kaserne an einen Investor verkauft, mit dem bereits Gespräche über die künftige Gestaltung geführt wurden. Das auf diesem Gelände befindliche Kino "Globe" und die Sporthalle, in der der OTB bereits Rollsport betreibt, sollen erhalten werden. Auch Donnerschwee wird von den Auswirkungen des Jade-Weser-Port und dem anstehenden Bahnverkehr tangiert. Die Weser-Ems-Halle wird in großen Stil umgebaut und möglicherweise auf dem zugehörigen Gelände die BBS III errichtet; der Straßenverkehr wird also zunehmen, während gleichzeitig die Kapazität der Parkplätze abnimmt. Außerdem ist immer noch nicht abzusehen, ob die Wagenburg sich nicht doch an der Maastrichter Straße niederlässt. Der Zustand der Wehdestraße wird immer schlechter, mittlerweile gilt für LKW ein Tempolimit. Inklusion, STEP 2025, Alter Stadthafen, Wendebecken für die Schifffahrt an der Eisenbahnbrücke, Lärmaktionsplanung, Oldenburg räumt auf, , alles Themen, mit denen sich der Bürgerverein beschäftigt hat, nicht zu vergessen die Mitarbeit bei der AStOB.
Als Veranstaltungen für die Mitglieder wurden die schon traditionellen Essen durchgeführt, so stand Hering, Spargel, Gans und Grünkohl auf der Menükarte. Beim Stadtteil- und Bürgerfest an der Donnerschweer Schule wurde mit einer Wurfbude und einem Geschicklichkeitsspiel teilgenommen.
Abschließend bedankte Krüdecke sich bei den Vorstandsmitgliedern und den Helfern für Ihre Unterstützung. Ein besonderer Dank galt Karl-Heinz-Wenke, der dem Vorstand viele Jahre als Beisitzer und als Vertreter in der AStOB angehörte, jetzt aber aus dem Vorstand ausschied.
Nach den anschließenden Entlastungen von Vorstand und Schatzmeister konnte zu den Wahlen übergegangen werden.
Zur Vorsitzenden wurde Sigrun Spaeth gewählt. Der stellvertretende Vorsitzende (Klaus-Peter Wenke), der Schatzmeister (Dieter Krone) und der Schriftführer (Werner Spaeth) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Als Beisitzer wurde Bernhard Hollander bestätigt, ihm zur Seite stellten sich Anke Janßen und Jürgen Romanowski. Zu guter Letzt wurde ein vierköpfiger Veranstaltungsausschuss gebildet. Alle Vorgeschlagenen erhielten ein einstimmiges Mandat und nahmen ihre Ämter an.
WeSp 12-03

nach oben

Vorhabenbezogener Bebauungsplan

Der Verwaltungsausschuss der Stadt Oldenburg hat am 17.12.12 einen Aufstellungsbeschluss für den Vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 40 (ehemalige Donnerschwee Kaserne / Thomasblock) gefasst.
Es sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen zur Instandsetzung und Umnutzung der vorhandenen Gebäude geschaffen werden.

Januar 2013 EKr
nach oben

Flächennutzungsplan Donnerschwee Kaserne

Der Verwaltungsausschuss der Stadt Oldenburg hat am 17.12.12 einen Aufstellungsbeschluss für die Änderung Nr. 54 des Flächennutzungsplanes 1996 und des Bebauungsplanes M-667 (ehemalige Donnerschwee Kaserne) gefasst.
Ziel der Planung ist die städtebauliche Entwicklung von Wohnen, Dienstleistungen, Grün- und Gemeinschaftsflächen.

Januar 2013 EKr
nach oben

Öffentlichkeitsbeteiligung Maastrichter Straße

Der Verwaltungsausschuss der Stadt Oldenburg hat am 17.12.12 einen Auslegungsbeschluss für den Bebauungsplan M-736A (Maastrichter Straße) gefasst. Es sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen zum Neubau der berufsbildenden Schule 3 und für die bauliche Entwicklung auf den angrenzenden Sportflächen geschaffen werden.

Januar 2013 EKr
nach oben

Stellungnahme zur Änderung des Flächennutzungsplanes Maastrichter Straße

Der Bürgerverein Donnerschwee e.V. hat zur öffentlichen Bürgerbeteiligung zur Änderung Nr. 60 des Flächennutzungsplanes Maastrichter Straße eine umfangreiche Stellungnahme bei der Stadt Oldenburg abgegeben.
Der Bürgerverein sieht den jetzt festgelegten Standort an der Maastrichter Straße für die Berufsschule BBS 3 als problematisch an.
Vorgeschlagen wurde vom Bürgerverein ein Standort dichter an den ZOB, Bahnhof und der jetzigen Berufsschule an der Straßburger Straße.
Aufgrund der Lage zum Gewerbegebiet / Kläranlage können Konflikte zwischen dem Gewerbe und der schulischen Nutzung entstehen.
Es sollte sichergestellt sein, dass der Unterricht störungsfrei von Einflüssen aus dem Gewerbegebiet abgehalten werden kann. Aber auch die Schule könnte Einflüsse auf das Gewerbegebiet ausüben. Das Gewerbegebiet und die angrenzenden Grundstücksflächen gelten mit der Kläranlage von Immissionen her als belastet. Dies war auch der Grund, warum der Bürgerverein Donnerschwee bei der 1. Auslegung des Bebauungsplanes M-736 A unter Anderem anregte, diese schulische Einrichtung näher an den ZOBheranzuführen. Obwohl in diesem Bereich genügende Flächen vorhanden sind, wird von der Stadt Oldenburg damit argumentiert, dass aufgrund von Altlasten die Schule hier nicht errichtet werden kann.
Diese Aussage kann so nicht stehen bleiben. Ein Schulbau sollte optimal in die städtebauliche Substanz eingebunden werden, wenn dies möglich ist. Er sollte nicht abseits errichtet werden, wobei dann ein Gewerbegebiet tangiert wird mit den entsprechenden Immissionen.
Eine Begründung zur Nähe eines Sportplatzes ist nicht schlüssig. Entscheidend ist die städtebauliche Lage. Altlasten sollten entfernt werden, gerade dann, wenn, wie der Sachverständige ausführt, eine Gefährdung für das Grundwasser bei Verletzung der Moorschicht stattfinden kann.
So bezieht sich die Stellungnahme auf den Standort, auf die entsprechenden Immissionen aus dem anliegenden Gewerbegebiet und dem Sondergebiet: wie Schall und Geruch, sowie auf die Bodengutachten zu den kontaminierten Flächen im Bereich des Sondergebietes an der Maastrichter Straße.
Der Bürgerverein ist der Auffassung, dass die Begründung zur Änderung des Flächennutzungsplanes ganz eindeutig diese Faktoren vernachlässigt und entspricht damit teilweise nicht den Zielen dem Schutzgut Mensch, da wesentliche Aussagen und Untersuchungen zum verbleibenden Gelände der Weser-Ems-Hallen, aber auch für das geplante Gelände für Schulzwecke fehlen.

Januar 2013 EKr
nach oben

Maastrichter Straße BBS 3

Im Dezember 2012 lag die Änderung Nr. 60 des Flächennutzungsplanes 1996 öffentlich aus.
Eine Teilfläche an der Maastrichter Straße im Anschluss an den Sportbereich stadteinwärts, soll in eine Fläche für den Gemeinbedarf mit der Zweckbestimmung Schule ausgewiesen werden. In der Begründung zur Änderung des Flächennutzungsplanes wird angeführt, dass die bis jetzt genutzten Räumlichkeiten der Berufsschule 3 (BBS 3) im Bereich der Willersstraße, der Lindenstrasse und der Milchstraße in der Bausubstanz massiv sanierungsbedürftig sind.
In der Diskussion hat sich als neuer Standort für die BBS 3 die Grundstücksfläche neben dem EWE-Trainingszentrum an der Maastrichter Straße durchgesetzt.
Danach soll ein kompakter Baukörper mit 4 Geschossen entwickelt werden. Der vorgesehene Flächenbedarf von ca. 30.000 qm für diese Gebäudekonzeption einschl. der erforderlichen Außenanlagen und Stellplätze kann auf dem Weser-Ems-Hallen Gelände ermöglicht werden.
Der Bürgerverein Donnerschwee führte bei der 1. Auslegung des Bebauungsplanes M-736A an, warum die geplante Berufsschule nicht dichter an den ZOB herangeführt wird, ferner, dass Parkplätze wegfallen und die hintere Erschließung zum Hallengelände nicht gesichert ist.
Die Verwaltung ist der Auffassung, dass der Wegfall von 800 - 900 Einstellplätzen verkraftet werden kann. Angesichts der noch verbleibenden großen Zahl an Stellplätzen auf dem Messegelände und der Reserveflächen auf dem Schulgelände selbst. Dem dringenden Schulneubau wird an dieser Stelle Vorrang gegeben.
Über das geplante Schulgelände wird eine Privatstraße geführt, die nach Norden einen weiteren Anknüpfungspunkt zum Messegelände erhält.
Die Oberflächenentwässerung soll durch 3 Regenrückhaltebecken erfolgen. Eines an der Maastrichter Straße, das 2. auf der linken Seite des Grundstückes für die Weser-Ems-Halle und ein 3. Becken zwischen Berufsschulgelände und Messegelände. Für die Bereitstellung der erforderlichen Rückhaltesysteme soll nach Möglichkeit die Geländetopografie, insbesondere aber auch das schon vorhandene Profil der Gräben ausgenutzt werden. Als Vorfluter dient die Beverbäke.
Immerhin ist die Schaffung dieser Rückhaltesysteme mit erheblichen Kosten verbunden. Das mit der Planung des Entwässerungskonzeptes beauftragte Planungsbüro geht von 1.070.000,00 Euro Kosten nur für die Rückhaltebecken aus. Es macht einen Vorbehalt geltend, dass keine Kosten für erforderliche Um- und Neubaumaßnahmen an den Zuleitungssystemen und auch keine Kosten für erforderliche Bodenverbesserungsmaßnahmen enthalten sind, da für weite Teile des Planbereiches keine Baugrunduntersuchungen vorliegen.
Dezember 2012 EKr
nach oben

Donnerschweer Straße / Unterm Berg

Nach dem Ausbau der Donnerschweer Straße wurde ein Grünbereich im Kreuzungsbereich auf dem ehemals drei große Bäume standen nicht mehr angelegt. Die Stadt Oldenburg wollte diese Fläche verkaufen. Der Bürgerverein Donnerschwee wies mehrmals auf den ungeordneten Zustand hin und forderte eine Anlegung der Freifläche.
Nun wurde ein Bodenaustausch vorgenommen. Die Fläche mit Bodendecker bepflanzt und ein Baum fand dort auch seinen Platz. Jetzt macht der Kreuzungspunkt wieder einen ordentlichen Eindruck, da viele auswärtige Besucher der Stadt Oldenburg und der Weser-Emshallen hier vorbeikommen.
Dezember 2012 EKr
nach oben

Öffentliche Bürgerbeteiligung zum Step 2025

Der Bürgerverein Donnerschwee reichte folgende Stellungnahme ein:
Im Handlungsfeld Freizeit und Sport ist die Sportplatzanlage der ehemaligen Donnerschwee Kaserne nicht als Sportstätte der Zukunft ausgewiesen.
Hierzu möchten wir aus dem Sportentwicklungsplan zitieren:
" Die Anlage ist erhaltenswert als möglichst öffentlich zugänglicher wohnumfeldnaher Sport-, Spiel- und Bewegungsraum. Besonders die Rasensportfläche ist für den Stadtteil Donnerschwee wertvoll, da es dort Mangel an Grünflächen gibt."
Wir sind der Auffassung, dass über diese Fläche ein entsprechender Hinweis in den STEP 2025 eingearbeitet werden sollte. Nur auf die Entwicklungsmöglichkeit der Donnerschwee Kaserne zu verweisen sollte für diesen Bereich nicht ausreichend sein. Es sollte eindeutig die Fläche entsprechend dem Sportentwicklungsplan ausgewiesen werden.
Dezember 2012 EKr
nach oben

Standort Wagenburg

Im Rat wird über die Ansiedlung der Wagenburg an die Maastrichter Straße diskutiert. Der Vorstand des Bürgervereins ist der Auffassung, dass eine Wagenburg nicht in das städtische Gesamtkonzept für den Bereich der Weser-Ems-Hallen passt.
Zu der Wagenburg stellten wir eine Anfrage zum eventuellen Genehmigungsverfahren bei der Stadt Oldenburg:
1. Die Wagenburg ist nach der NBauO eine bauliche Anlage, da die Bauwagen nach dem Gesetz auf dem Erdboden ruhen und eine aus Bauprodukten hergestellte Anlage ist. Die nicht verkehrlich angemeldeten Bauwagen, dienen zum dauernden Aufenthalt von Menschen und sind daher entsprechend zu beurteilen.
2. Bauliche Anlagen müssen so angeordnet, beschaffen und für ihre Benutzung geeignet sein, dass die öffentliche Sicherheit nicht gefährdet wird. Insbesondere dürfen Leben, Gesundheit und die natürlichen Lebensgrundlagen nicht bedroht werden.
3. Bauliche Anlagen dürfen nicht verunstaltet wirken und dürfen auch nicht das Gesamtbild ihrer Umgebung verunstalten.
4. Baumaßnahmen dürfen keine Verhältnisse schaffen, die den vorstehenden Anforderungen widersprechen.
5. Nach dem Flächennutzungsplan ist auf einer Seite der Maastrichter Straße ein Sondergebiet, auf der anderen Seite ein Kerngebiet für Bahnanlagen und in Richtung der Wehdestraße ein Gewerbegebiet ausgewiesen. In allen Plangebieten ist ein Wohnen nicht statthaft. Es sei denn, das Wohnen steht in Verbindung mit gewerblichen Betriebsstätten. Dies dürfte bei der Wagenburg aber ausgeschlossen sein.
6. Außerdem entspricht der Standort für eine Wagenburg nicht den Grundsätzen des öffentlich ausgelegten Step 2025, der den Bereich besonders städtebaulich entwickeln will.

Die Verwaltung und der Rat beabsichtigen offensichtlich laut Pressemitteilung, mit den Wagenburgbewohnern einen Mietvertrag für ein Grundstück an der Maastrichter Straße abzuschließen. Diese Maßnahmen berühren bei der Umsetzung eindeutig das Baurecht und es bedarf einer Baugenehmigung für die Wagenburg, die nach unserer Auffassung aufgrund des jetzigen Planungsstandes nicht erteilt werden kann.

In dem Antwortschreiben der Stadt Oldenburg teilte die Verwaltung mit, dass mehrere alternative Standorte geprüft worden seien. Der Standort bei der Weser-Ems Halle an der Maastrichter Straße wäre ein Standort, den die Wagenburg sich ggf. vorstellen könnte. In Kommunen, die dieser alternativen Wohnform Raum geben, werden solche Anlagen von der Politik und Verwaltung meistens nur geduldet.
Eine Entscheidung für einen bestimmten neuen Standort ist noch nicht gefallen. Bei der Standortsuche werden aber öffentliche Belange sowie berechtigte und schutzwürdige Interessen Dritter Berücksichtigung finden.
Dezember 2012 EKr
nach oben

Donnerschwee Kaserne

Parkresidenz Donnerschwee ist der zukünftige Name für die Donnerschwee Kaserne. Es ist ein neues Projekt der Rentenvorsorge OHG mit Sitz in Langenhagen.
Auf der öffentlichen Vorstandsitzung des Bürgervereins Donnerschwee im November stellte der mit der Planung beauftragte Architekt Uwe Thal aus Magdeburg die städtebauliche Konzeption vor.
Die Entwicklungsziele sind u.a. die Mischung unterschiedlicher Wohnungstypen und -formen, die Ergänzung mit verträglichen gewerblichen oder anderweitigen Nutzungen wie Neubauten, die Wahrung und Neuordnung von Grünstrukturen, die Integration sozialer und kultureller Einrichtungen, sowie die Abstimmung mit dem Denkmalschutz.
Grundsätzlich beabsichtigt der Investor alle auf dem ehemaligen Kasernengelände stehenden Bauten zu erhalten, dies betrifft auch die Fahrzeughallen, das Kino und die Turnhalle.
Neubauten sind auf der freien Fläche im Bereich der Ammergaustraße und auf einer kleineren Teilfläche Richtung Schlieffenstraße vorgesehen.
In den Kasernen- und Nebengebäuden sowie auf der Freifläche sollen Wohnungen von unterschiedlicher Größe entstehen. Der Architekt Uwe Thal geht von ca. 750 Wohnungen mit einer Geschossfläche von 55.000 - 57.000 qm aus. Dies stellt natürlich einen hohen Anspruch an die Erschließung, die mit der Stadt Oldenburg gemeinschaftlich erarbeitet werden soll.
Zum jetzigen Zeitpunkt ist eine Straßenverbindung in Verlängerung der Kranbergstraße über das Kasernengelände zur Ammergaustraße für den öffentlichen Nahverkehr geplant. Weitere Erschließungsanbindungen bestehen zur Schlieffenstraße, Ammergaustraße, Kranichstraße und Graf-Spee Straße.
Dadurch, dass die vorhandenen Gebäude umgebaut werden, können größere Flächen entsiegelt und zu Grünflächen umfunktioniert werden. Damit soll das ehemalige Kasernengelände eine erhebliche Aufwertung im Grünbestand erhalten und den Freizeitwert mit den kulturellen und sozialen Einrichtungen entsprechend erhöhen.
Die privaten Erschließungsstraßen sollen eine Fahrbahnbreite von ca. 4,75 m mit einem seitlichen Parkstreifen erhalten. Damit eine Durchlässigkeit und eine gemeinsame Abstimmung der Außenanlagen stattfinden kann, soll es keine Grundstücksgrenzen geben. Die gemeinsamen privaten Grundstücksflächen werden über Miteigentumsanteile verwaltet.
Für das Kino, die Turnhalle und für die neuen Wohnungen werden Investoren gesucht.

Wann geht es nun mit der Umsetzung überhaupt los? Die Stadt Oldenburg will eine Bauleitplanung durchführen, die auch der Bürgerverein Donnerschwee im Vorfeld gefordert hat. Nun sollen für 3 Abschnitte Bebauungspläne aufgestellt werden. Das dürfte der Bereich um den sogen. Thomas-Block, der mittlere Bereich und zuletzt die Grundstücksflächen an der Ammergaustraße sein.
Es sind noch viele städtebauliche Punkte zu erarbeiten. An das Eckpunktepapier der Stadt Oldenburg will sich der Investor halten. Auch führt er zur Zeit Gespräche mit den entsprechenden sozialen Gruppen, die eventuell an dem Projekt beteiligt werden können.
Dezember 2012 EKr
nach oben

Step 2025

Das Stadtentwicklungsprogramm (Step 2025) soll eine Orientierung der Stadt Oldenburg in der Stadtentwicklung bis zum Jahr 2025 aufzeichnen. Es sollen möglichst alle Handlungsfelder daran ausgerichtet werden und gut verzahnt ineinander greifen. Die Leitmotive sind: Talente, Toleranz, Technologie, Tradition. Der Flächennutzungsplan aus dem Jahr 1996 mit seinen Änderungen hat nach wie vor Bestand und wird Anlass bezogen angepasst.
Welche Entwicklungsannahmen bestehen nun für den Stadtteil Donnerschwee?
Da bis 2025 mit einem Bevölkerungszuwachs zu rechnen ist, soll in der Stadt Oldenburg verdichtetes Wohnen den Vorrang haben.
Einer der Zukunftsorte ist die Donnerschwee Kaserne mit den Zielen: Konversion der leergefallenen innerstädtischen Fläche, Einbindung in den Stadtteil, Mischnutzung aus innovativen Wohnformen, Dienstleistungen und sozialer Infrastruktur, Einbindung in das Freiraumsystem, Übernahme und Entwicklung prägender Grünelemente sowie die Entwicklung von Kultur-, Sport- und Bewegungsangeboten.
Ein weiters kulturelles, sportliches und städtebauliches wichtiges Ziel ist der Ausbau der Weser-Ems-Hallen, der bereits begonnen hat und bis 2014 abgeschlossen sein soll. Die Ziele sind ein modernes Messe- und Veranstaltungszentrum, die Profilierung für den vereins- und den informellen Sport, die Stärkung des öffentlichen Raumes am Berliner Platz und die Profilierung Oldenburgs als urbane Sportstadt. Hierzu sind folgende Maßnahmen geplant: Um - und Ausbau der Weser-Ems- Halle und der Trainigshalle der EWE. Der Abriss nicht mehr erhaltenswerter Hallen, die Ergänzung durch Neubauten und die Verlegung des Haupteinganges zum Berliner Platz.
Beabsichtigt ist der Neubau der BBS III an der Maastrichter Straße, die Aktivierung der Grünfläche als Weser-Ems-Hallen Park, eine möglichst grüne fußläufige Verbindung bis zum Pferdemarkt und eine aktive Vermarktungsstrategie / markenorientierte Veranstaltungsformate.
Die noch freien Flächen beim ZOB und an der Bahn Richtung Innenstadt soll der Zukunftsort für ein Justizquartier werden. Die Ziele sind: Ansiedlung von Büro- und Dienstleistungsnutzungen, die Verlagerung tertiärer Nutzungen zur Entlastung innerstädtischer Wohnquartiere, eine hochwertige Standortgestaltung, das Schaffen öffentlicher Kommunikationsräume wie Plätze und Freiflächen und eine Verbindung für Fußgänger und Radfahrer von der Weser-Ems-Halle bis zum Pferdemarkt.
Ferner wird damit gerechnet, das sich die LZO am Berliner Platz im Gebäudebestand noch weiter entwickelt und dass sich stadtauswärts Richtung Wehdestraße im Bereich der alten Braker Bahn ein Bürostandort entwickelt mit den Zielen: Ansiedlung von Büro und Dienstleistungsnutzung, Verlagerung tertiärer Nutzungen zur Entlastung innerstädtischer Wohnquartiere, eine hochwertige Standortgestaltung und das Schaffen von öffentlichen Kommunikationsräumen.
Zu einem weiteren wichtigen Baustein zur städtischen Entwicklung soll der Huntebogen beitragen, der aufgegliedert ist in die Elemente Freizeit-Hunte, in die urbane Hunte und landschaftliche Hunte. Nach den Ausführungen im Step 2025 zum Konzept urbane Hunte wird ausgeführt, dass rund um den Hafen sich die Hunte von einer städtischen Seite zeigt. Mit den urbanen Quartieren der Altstadt, des Bahnhofsviertels und des "Alten Stadthafens" an ihrer Seite wird sie zum Ort städtischer Prägung. Im Westen bietet der Stadtstrand Raum für innerstädtische Freizeitqualitäten, im Osten markiert der mögliche Kulturort Brands Werft den Übergang von der städtischen zur landschaftlichen Hunte. Das Konzept zur landschaftlichen Hunte führt aus, dass hier die Hunte eingefasst ist durch mehrere Landschaftsschutzgebiete und durch das Naturschutzgebiet Bornhorster Huntewiesen. Die Hunte biete den Raum für Bewegung und Aufenthalt: Bewegung auf den flussbegleitenden Wegen und als Sportmöglichkeiten am nahen Blankenburger See, Aufenthalt in den Verweil- und Kulturorten von Kloster, Aussichtspunkt über dem Fluss oder an den Siedlungsrändern.

Die umfangreichen Beschreibungen und Pläne zum Step 2025 liegen zurzeit im Stadtplanungsamt an der Industriestraße 1 öffentlich aus. Bis zum 7. Dezember können alle Bürger zu diesen Ausführungen Stellungsnahmen einreichen.
November 2012 EKr nach oben

Berufsbildende Schule 3

Die Stadt Oldenburg hat Entwurf, Planung und Neubau der Berufsbildenden Schule 3 ausgeschrieben mit ca. 8800 qm Nutzfläche für ca. 1200 Schüler in Vollzeit und 2000 Schüler in Teilzeit sowie ca. 140 Lehrer nebst Gewächshaus, Kinderkrippe und Hausmeisterwohnung. Für den Standort der BBS III wurde im November 2011 eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt. Danach soll eine Teilfläche an der Maastrichter Straße auf dem Weser-Ems-Hallengelände von 37000 qm für den Gemeinbedarf mit der Zweckbestimmung Schule umgewandelt werden.
August 2012 EKR nach oben

Beverbäkstraße

Die Beverbäkstraße erhält von der Donnerschweer Straße bis zur Kasernenstraße ebenfalls eine neue Asphaltdecke.
August 2012 EKr nach oben

Messestraße

Der gepflasterte Teil der Messestraße soll in diesem Jahr noch mit einer Asphaltdecke versehen werden. Der Bürgerverein Donnerschwee hatte im März in einem Schreiben an die Verwaltung darauf hingewiesen, dass aus schalltechnischen Gründen dieser Straßenbereich mit einer Asphaltdecke überzogen werden sollte.
August 2012 EKr nach oben

Donnerschwee Kaserne

Das Gelände der Donnerschwee Kaserne wird nun doch nicht an die oldenburger Projektgruppe verkauft, sondern geht an einen auswärtigen Investor aus Langenhagen. Dieser Investor hat einen höheren Kaufpreis geboten.
August 2012 EKr nach oben

Inklusionsprojekt

Für den Bereich Donnerschwee /Bürgeresch soll ein Inklusionsprojekt entwickelt werden. Dieses Projekt begleitet die städtebauliche Entwicklung im Stadtteil und weiter die für das Kasernengelände. Es soll ein optimales Zusammenleben älterer und jüngerer Menschen, Behinderter und nicht Behinderter gleich welcher Herkunft gefördert werden. In der Projektphase wird mit Zuschüssen bis zu 250.000 Euro gerechnet.
August 2012 EKr nach oben

Bahnlärm

Die ersten beiden Stadtteilkonferenzen zum Thema Bahnlärm sollten Bürgern, die bis jetzt die Diskussionen des künftigen Güterverkehres durch den Jade-Weser-Port nicht groß verfolgt haben, eventuelle nötige Informationen geben. Zum Stand der Stadtstrecke Hauptbahnhof - Richtung Wilhelmshaven wurden gute Informationen vermittelt. An Hand von Computersimulationen wurden Bilder der jeweiligen Bahnübergänge mit bis zu 4,00 m hohen Schallschutzwänden und verschiedene Versionen für Ofenerdiek gezeigt. Immerhin soll nach einer Studie für 2015 die Strecke mit 44 Personenzügen und 86 Güterzügen pro Tag befahren werden. Zurzeit sind es 44 Personenzüge und 8 Güterzüge, die auf dieser Strecke fahren.
Auch die beiden im Gespräch befindlichen Umgehungstrassen wurden als Strichmarkierungen auf der Karte vorgestellt. Aber man ging nicht auf weitere Details ein. Professor Bernd Müller zeigte in einem Stadtplan Flächen auf, die die verschiedenen Wertigkeiten des Schutzgutes Mensch, Natur und Landschaften aufzeigten und stellte fest, dass kein Korridor in der Stadt Oldenburg besteht, wo nicht besondere schutzwürdige Flächen vorhanden sind.
Eine Stunde Vortrag, eine Stunde Diskussion, wo davon die Interessengemeinschaften die größte Zeit beanspruchten und der normale Bürger kaum sich zu Worte melden konnte.
Forderungen dieser Interessengemeinschaften sind in erster Linie eine Bahnumgehung um Oldenburg. Wo teilweise auch Behauptungen aufgestellt wurden, dass alle Bürger der Stadt Oldenburg eine Umgehungstrasse wollten. Dabei ging man offensichtlich davon aus, dass eine Umgehungstrasse innerhalb von 8 Jahren gebaut werden kann. Nur die Ofenerdieker Initiative mit dem dortigen Bürgerverein machte sich realistische Gedanken und blieb bei ihrer Forderung einer Untertunnelung der Bahngleise in Ofenerdiek.
Eine Anfrage zu den Umgehungstrassen, wo denn Grunderwerb getätigt werden muss und welche Gebäude in diesem Bereich abgebrochen werden müssen, wurde von der Verwaltung dahingehend beantwortet, dass es erst eine grobe Planung gebe. Obwohl für die Seefeldt Trasse, die östlich der A 29 geführt werden soll, bereits eine Kostenschätzung vorliegt, sollten die Kosten für den Grunderwerb eigentlich berücksichtigt worden sein. Es wurden auch keine Aussagen getroffen, ob überhaupt die favorisierte Seefeldtrasse umsetzbar ist, die eine Klappbrücke über die Hunte aufweist , die den Schiffsverkehr behindert, sowie durch ein Gebiet mit einer sehr hohen Schutzbedürftigkeit an Natur und Landschaft geführt wird. Besonders im Bereich von Bornhorst sind direkt Menschen und deren Gebäude betroffen. Es wäre ein Abwägungsprozess, wie von der Verwaltung betont wurde.
Falls es zu einem Planfeststellungsverfahren kommen sollte, ist offensichtlich mit erheblichem Widerstand der Bornhorster zu rechnen. Der Bürgerverein Ohmstede deutete das bereits an und für das Schutzgut Natur und Landschaft werden sich sicherlich sogar Auswärtige einsetzen, wie bereits 1984, als es um die Weiterführung der Nordtangente um Bornhorst ging.
Die alternative Trasse der Linken zerstört die Donnerschweer - Bornhorster Wiesen und damit den Landschaftsschutz. Aber gleichzeitig die für Oldenburg notwendigen Polderflächen, die die Stadt vor Überschwemmungen schützen. Polderflächen können nicht einfach aufgehoben werden, es sei denn, man findet Ersatzflächen. Diese Flächen dürften nicht zur Verfügung stehen. Bereits 1982 mit dem Bebauungsplan zur Kläranlage war eine Bahntrasse zwischen der Wohnbebauung in Donnerschwee und der Kläranlage geplant. Die Planung sah eine Überführung durch ein Brückenbauwerk an der Wehdestraße mit 4,00 m hohen Schallschutzwänden vor. Auf Einspruch des Bürgervereins Donnerschwee wurde die Trassenführung aus dem Entwurf des Bebauungsplanes wieder herausgenommen. Jetzt sind diese Flächen verbaut. Es dürfte recht schwer fallen, eine Trassenführung durch zu setzen und auch hier wird man auf erheblichen Widerstand stoßen.
Eigentlich sollten die Aussagen der Verwaltung, dass die Bahn oder der Bund keine Umgehungstrasse will, dafür auch kein Geld zur Verfügung steht, dass andere Gemeinden ebenfalls ihre Zustimmung geben müssen und ein Planfeststellungsverfahren ausschließlich bei der Bahn liegt, die Befürworter doch eigentlich nachdenklicher machen müssen.
So wird eine Umleitungsstrecke für Güterzüge auch nicht die alte Eisenbahnbrücke über die Hunte ersetzen. Sie wird weiterhin benötigt und das bedeutet keinen Schallschutz und keine verkehrlichen Verbesserungen für Donnerschwee und Osternburg in diesem Bereich. Es liegt ein für Oldenburg ganz entscheidendes Verkehrsprojekt auf Eis, obwohl die Pläne bereits bestehen, da man sich der trügerischen Hoffnung für eine Umgehungstrasse hin gibt. Wohl wissend, dass die Bestandsstrecke seit dem 19. Jahrhundert besteht und die Bahn einen Ausbau vorantreiben kann. Argumentiert wurde auch, dass der Wert an den Grundstücken im Bereich der Bestandstrecke fallen wird. Im Immobilienkompass einer seriösen und überörtlichen Zeitschrift werden die Bauflächen an der Bahntrasse vom Pferdemarkt bis zum Melkbrink für den Verkauf und für Mieten mit top und gute Lage bezeichnet. Die Informationen hierfür sollen bei Oldenburger Maklern, beim Stadtplanungsamt und der GSG eingeholt worden sein.
Ist eine Umleitungsstrecke für den Güterverkehr umsetzbar? Für die Bahninitiativen und Teile der Politik ist dies offensichtlich kein Problem. Für andere Bürger dieser Stadt, die bis jetzt geschwiegen haben, könnte dies ein Problem werden. Es wird auf jeden Fall manches Jahr vergehen für die Planung, Finanzierung und Ausführung einer alternativen Strecke. Der Ausgang dürfte sehr ungewiss sein und was passiert dann in der Zwischenzeit an den Bestandsstrecken?
Juni 2012 EKr
nach oben

Neubau der Weser-Ems Halle

Zu unserer Anfrage bei der Stadt Oldenburg wie das Freigelände nach der Sanierung der Weser-Ems-Halle ausgestaltet wird und welche Anforderungen gestellt werden teilte der Fachdienst Bauordnung und Denkmalschutz unter anderem mit: "Für das Bauvorhaben zur flächenneutralen Modernisierung und Erneuerung der Weser-Ems Halle liegt der Stadt Oldenburg ein Bauantrag vor, der sich in der Prüfung befindet. Die Erteilung einer Baugenehmigung setzt voraus, dass die Baumaßnahme dem öffentlichen Baurecht entspricht.
Neben Fragen der verkehrlichen und entwässerungstechnischen Erschließung, der Unterbringung des ruhenden Verkehrs (Stellplätze) sowie des baulichen und organisatorischen Brandschutzes sind Fragen zum Lärmschutz der Nachbarschaft zu beantworten. So sind dem Bauantrag für das Vorhaben der Weser-Ems Halle zum Nachweis der Erhaltung baurechtlicher Vorschriften unter anderem umfangreiche verkehrstechnische, schalltechnische und brandschutztechnische Gutachten beigefügt. Für die Beordnung der Niederschlagswässer wird parallel ein wasserrechtliches Verfahren durchgeführt. Im Gegensatz zu den Bauleitplänen und den immissionsrechtlichen Verfahren ist das Baugenehmigungsverfahren nach der Niedersächsischen Bauordnung nicht öffentlich." Soweit der Fachdienst.
Februar 2012 EKr nach oben

Maastrichter Str.

Der Verwaltungsausschuss der Stadt Oldenburg hat die Aufstellung des Bebauungsplanes M-736A Maastrichter Straße/BBS III im Bereich des Weser-Ems-Hallengeländes beschlossen. Es sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen zum Neubau der Berufsbildenden Schule III und für die baulichen Anlagen der bestehenden und geplanten Sportnutzungen geschaffen werden.

Juli 2011 EKr nach oben

Asylunterkünfte

Ist die Donnerschwee Kaserne der richtige Ort, um hier eine Sammelunterkunft für Asylbewerber zu schaffen? Darüber wurde sachlich auf der Vorstandssitzung des Bürgervereins Donnerschwee mit dem Amtsleiter des Bürger- und Ordnungsamtes Ralph Wilken diskutiert. Leider nahmen nur wenige Bürger die Gelegenheit wahr, sich über dieses Thema zu informieren. Ralph Wilken erläuterte die Bemühungen der Stadt Oldenburg Unterkünfte für Asylbewerber zu finden. Die vom Rat gewünschte dezentrale Unterbringung kann nur sehr beschränkt erfolgen, da in der Stadt Oldenburg dafür kein ausreichender Wohnraum zur Verfügung steht. Es müssen, wenn die Landeseinrichtung in Blankenburg geschlossen wird, von der Stadt Oldenburg 410 Asylbewerber in diesem Jahr untergebracht werden und danach jedes Jahr 90 Personen nach dem jetzigen Verteilerschlüssel. Es sollen zunächst Unterkünfte für 160 Personen auf dem ehemaligen Flugplatzgelände geschaffen werden. Weitere 120 Flüchtlinge können noch in Blankenburg untergebracht werden. Nun werden Verhandlungen mit der BIMA geführt zwei Gebäude der Donnerschwee Kaserne mit dem Zugang von der Schlieffenstraße zu erwerben. Diese Verhandlungen stehen noch in den Anfängen. Es ist daran gedacht 70 - 80 Personen hier unterzubringen.
Die anschließende Diskussion zeigte auf, dass Ängste mit der Errichtung einer Sammelunterkunft bestehen. Zumal eine Integration der Asylbewerber kaum möglich ist, da das Asylverfahren weiter läuft und letztendlich nur ca. 20 Prozent die dauernde Aufenthaltsgenehmigung erhalten Daher wird eine ständige Fluktuation vorliegen.
Es wurden auch Bedenken angemeldet, ob nicht mit dieser Insellösung eine städtebauliche gute Lösung für das Gelände der Donnerschwee Kaserne verhindert wird und sich dadurch das soziale Umfeld für die Zukunft negativ verändert.
Es gab auch Stimmen, die sich für eine Unterbringung aussprachen.
Der Vorstand des Bürgervereins ist der Auffassung, dass Unterkünfte dieser Art nur durch eine Integration im Wohnumfeld und durch eine vorherige Aufklärung der umliegenden wohnenden Bevölkerung geschaffen werden sollte. Nur in Konsens mit der Bevölkerung können optimale Bedingungen auch für Flüchtlinge geschaffen werden. Dazu gehört aber eine entsprechende Aufklärung durch die Verwaltung der Stadt Oldenburg, wie die Unterkünfte mit den Flüchtlingen bewirtschaftet werden und wie eine Integration dieser Menschen mit der Bürgerschaft erfolgen soll. Nur durch ein entsprechendes Miteinander - Verwaltung, Bürger und Flüchtlinge - kann ein gutes Zusammenleben erfolgen.
Oberbürgermeister Dr. Schwandner gibt in seiner Kolumne zu Bedenken, dass viele der Asylsuchenden die deutsche Sprache nicht beherrschen. Sie dezentral unterzubringen würde auch bedeuten, sie allein zu lassen. Eine zentrale Anlaufstelle - als Durchgangsstation zur Eingewöhnung - würde also selbst dann Sinn machen, wenn man den entsprechenden Wohnraum vorrätig hätte.
In Vergessenheit geraten ist offensichtlich aber, dass in den Jahren um 1986 kleinere Unterkünfte bereits für Asylbewerber in der Stadt Oldenburg geführt und später aufgelöst wurden. Dafür wurde die Zentrale Anlaufstelle für Asylbewerber eingerichtet.
Für die ersten Unterkünfte in Oldenburg war die damalige Bezirksregierung, zuständig. Geführt wurden die Heime von einer Cuxhavener Betreibergesellschaft. Laut der Tagespresse waren in der Stadt Oldenburg 300 Asylbewerber registriert. In der Donarstraße in Donnerschwee waren in einem ehemaligen Hotel 39 - 50 Männer und in der Gottorpstraße 40 Menschen überwiegend Familien mit 25 Kindern untergebracht. Innerhalb von ca. einem halben Jahr war in der Donarstraße für 140 Menschen die Durchgangsstation.
Während sich in der Gottorpstraße nach den Protesten der Anlieger die Lage entspannte, kam es in Donnerschwee zu Schlägereien und Streitereien unter den Heimbewohnern, die auch polizeilich geschlichtet werden mussten. Dies lag überwiegend an den unterschiedlichen Nationalitäten. Die Anwohner beschwerten sich über ruhestörenden Lärm und sehr mangelhafte Kontrollen seitens der Bezirksregierung. So sprach damals denn auch die Heimleitung: "Unsere Aufgabe ist es, im Rahmen unserer Möglichkeiten ein erträgliches Heim zu bieten."
Dies ist auch der Ansatzpunkt. Die Stadt Oldenburg sucht vorerst einen Betreiber für die Unterkünfte auf dem Flugplatz. Eine Ausschreibung soll demnächst gestartet werden. Der Betreiber will wirtschaftlich mit einem Gewinn die Wohnanlage führen, es stehen aber nur beschränkte Mittel zur Verfügung, die sich an den Mindestanforderungen für die Unterbringung von Asylbewerbern orientieren. Dadurch dürften kleine Einheiten sehr unwirtschaftlich sein, sollten doch für 80 Asylsuchende ein Sozialarbeiter zur Verfügung stehen und eine 24 Stunden Anwesenheit durch einen Ansprechpartner im Wohnheim vorhanden sein.
Die Aufgabe einer Heimleitung müsste auch sein, den Kontakt zu den Bürgern in der Nachbarschaft zu suchen und nicht erst, auf Beschwerden zu reagieren.
Wie führte Oberbürgermeister Dr. Schwandner unter Anderem aus: "Wir wollen auf die Belange unserer Bevölkerung Rücksicht nehmen. Das heißt aufklären, informieren und für das Thema sensibilisieren." Aber ist dies bis jetzt erfolgt?

Juni 2011 EKr nach oben

Sanierung Wehdestraße

In einem Schreiben wandte sich der Bürgerverein an den Fachdienst Tiefbau mit dem Hinweis, dass der Straßenbelag und der Bürgersteig der Wehdestraße in einem sehr schlechten Zustand sind und damit eine Gefährdungen für schwächere Verkehrsteilnehmer, sowie eine gewaltige Lärmbelastung für die Anlieger darstellt. Die Fahrbahnfläche ist durch die vielen Ausbesserungsarbeiten in einem desolaten und unebenen Zustand. Fahrradfahrer müssen wegen der unebenen Seitenflächen zur Straßenmitte ausweichen. Der Bürgersteig ist an vielen Stellen uneben und rund und auf dem Fußweg werden Verkehrszeichen aufgestellt, die für Sehbehinderte, Kinderwagen und Rollstühle eindeutig ein Hindernis und eine Gefährdung darstellen. Die Wehdestraße wird im erheblichen Maße durch das Gewerbegebiet am Stau mit Lastkraftwagen befahren, der LKW-Verkehr erzeugt durch den schlechten Straßenzustand schwere Erschütterungen auf die angrenzenden Gebäude und es findet eine erhebliche Lärmbelastung statt.
Aufgrund dieser Sachlage baten wir um Überprüfung, ob die Geschwindigkeit für Lastkraftwagen in diesem Streckenabschnitt nicht auf 30 km/h gesenkt werden kann.
Der Fachdienst Tiefbau wollte in seinem Schreiben den Zustand der Bürgersteige so nicht bestätigen. Und weist darauf hin, dass die Wehdestraße nach einem Ratsbeschluss vom 19.03.1990 zum 50km/h Vorbehalts-bzw. Basisstraßennetz gehört und dadurch eine Geschwindigkeitsreduzierung nicht vorgesehen ist. Auf Grund der vorhandenen Fahrbahnschäden ist es geboten in der Wehdestraße Gefahrzeichen mit dem Zusatz "Fahrbahnschäden" aufzustellen. Diese sollen jetzt in einer Höhe von 2,25m montiert werden. Außerdem ist beabsichtigt, die Fahrbahnschäden im Mai/Juni 2011 auszubessern.

Juni 2011 EKr nach oben

Unterm Berg

Im Jahre 2006 wurde die Donnerschweer Straße ausgebaut. Noch bei der Bürgeranhörung zum Ausbau der Donnerschweer Str. wurde der Kreuzungspunkt Donnerschweer Straße / Unterm Berg gegenüber der BFE als Grünfläche mit einem sehr alten Baumbestand ausgewiesen.
Im Zuge der Straßenbauarbeiten wurde dann ohne weitere öffentliche Beteiligung das öffentliche Straßengrundstück dem Eigentümer des Eckgrundstückes zum Kauf angeboten. Die Folge war dann, dass sofort die alten Eichbäume gefällt wurden und die Fläche mit Schotter befestigt wurde.
Auf Anfrage des Bürgervereins teilte jetzt Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerd Schwandner mit, dass der gestalterisch unbefriedigende Zustand der Fläche sich im Laufe der Vergangenheit dadurch ergeben habe, dass vertragliche Vereinbarungen zwischen der Stadt Oldenburg und dem Eigentümer des angrenzenden Grundstückes nicht erfüllt wurden, bzw. nicht zustande gekommen sind. Der Fachdienst Stadtgrünpflege und Friedhöfe, sowie der Fachdienst Tiefbau sollen die vom Bürgerverein angeregte Neuanlage von Straßengrün auf der städtischen Fläche prüfen. Über das Ergebnis wird der Bürgerverein unterrichtet.

Juni 2011 EKR
nach oben

Kulturzentrum auf dem Kasernengelände

Erhält Donnerschwee in den nächsten Jahren ein Kulturzentrum? Auf der öffentlichen Vorstandssitzung im Mai stellte Farschid Ali Zahedi, Vorsitzender vom Verein Werkstattfilm dieses Projekt vor. Bei der Einlagerung der historischen Filme im Bunker der Donnerschwee Kaserne und Sichtung des Filmmaterials stieß man auf ein unscheinbares Gebäude auf dem Gelände mit einem noch gut erhaltenen Kino. Dieses Kino wurde 1954 von den Engländern gebaut. Es hat eine Bühne sowie einen Orchestergraben. Nach den Vorstellungen von Farschid Ali Zahedi könnte hier der Schwerpunkt für Jugend- und Dokufilmen liegen. Bühnenaufführungen wären auch möglich. Ein kleiner Ausstellungsraum mit Ausstellungsstücken aus der Filmwelt könnte ebenfalls angegliedert werden. Noch ist es ein weiter Weg, aber die Idee steht. Die ersten Untersuchungen über den Zustand des Gebäudes und der zu erwartenden Renovisierungskosten sind bereits erfolgt. Ebenfalls fanden Gespräche mit der BIMA und der Stadt Oldenburg statt. Was fehlt zur Verwirklichung ist wie immer das Geld. Sponsoren und Unterstützer werden gesucht.
Es wäre nach unserer Auffassung ein großer Fortschritt zur Erhaltung der denkmalgeschützten Gebäude auf dem Gelände, wenn das Kino in dieser Art mit Leben wieder erfüllt werden würde. Wie sonst, sollte ein altes Kino genutzt werden, wenn nicht da wieder Filme gezeigt werden könnten.

Auch dürfte die Nutzung des Kinos als Kulturzentrum weiteren Planungen auf dem Gelände der Donnerschwee Kaserne nicht im Wege stehen, da das alte Gebäude eine Randlage auf dem Gelände hat und über die Kranichstraße direkt erschlossen werden kann, aber auch eine andere Erschließung wäre möglich.

Wir würden es vom Bürgerverein Donnerschwee e.V. begrüßen, wenn die Planungen umgesetzt werden könnten. Auch im Hinblick darauf, das es in Donnerschweer keine Raummöglichkeiten gibt, wo überhaupt ein Gemeinschaftsleben für die Donnerschweer Bevölkerung entwickelt werden kann. Wir sind auch sicher, dass ein Kulturzentrums dieser Art sich positiv für die angrenzenden Stadtteile auswirken würde. Es sind jetzt Rat und Verwaltung gefragt die Weichen für dieses Projekt zu stellen.

Mai 2011 EKr nach oben

Parkplatzsituation beim ZOB

Nun ist es auch in der Politik angekommen, dass beim ZOB öffentliche Parkplätze fehlen, Die SPD will dies den Fachausschüssen unterbreiten. Seit ca. 2003 hat der Bürgerverein Donnerschwee bei verschiedenen Anlässen auf fehlende Parkplätze verwiesen, aber Gehör wurde diesen Ausführungen nicht geschenkt. Es wurde und wird gebaut, vorhandene provisorische Parkplätze beseitigt und nun gibt es in diesem Viertel außer dem Parkhaus, kaum einen öffentlichen Stellplatz an den Straßen. Eine ähnliche Entwicklung wie auf der anderen Seite des Bahnhofes, wo im Sanierungsgebiet Bahnhofsviertel ebenfalls Parkplätze fehlen.
So ist es schon ein kleiner Schildbürgerstreich, den die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mit ihrer Anfrage des Stellplatznachweises für den Neubau der Schlosshöfe aufdeckten und der so gar nicht recht in die Öffentlichkeit gelangt. Wurde nicht immer betont, dass die Schlosshöfe in ihrer Hochgarage ausreichende Stellplätze haben und daher ein Parkhaus an der Amalienstraße nicht für die Schlosshöfe gebraucht wird?
Die Antwort der Verwaltung auf die Anfrage der Grünen versetzt denn nun den Bürger in erstaunen. Danach hat die LzO 70 Stellplätze durch Baulast, die Bremer Landesbank weist sieben Stellplätze durch Baulast in den Schlosshöfen aus. Das Parkhaus der Schlosshöfe umfasst 436 Stellplätze. Hiervon stehen - abzüglich der Baulastflächen für BLB und LzO - 359 Stellplätze für die Nutzung innerhalb der Schlosshöfe bereit. Nach der derzeitigen vorläufigen Bilanz ergibt sich nach den bauordnungsrechtlichen Richtzahlen ein Bedarf von 5o2 Stellplätzen. Es ergibt sich damit eine Differenz von 143 Stellplätzen und diese werden - so die Verwaltung - entsprechend der Stellplatzsatzung der Stadt Oldenburg abgelöst. Aber wo wird denn nun für die abgelösten Stellplätze Ersatz geschaffen? Dies wurde von der Verwaltung nicht beantwortet! Immerhin werden in diesem Umfeld von der BLB und den Schlosshöfen 151 Stellplätze abgelöst. Das Park- und Ridesystem ist abgeschafft worden. Aufgrund fehlender Parkmöglichkeiten sind also die Einkaufszentren außerhalb der Innenstadt für den Kunden mit Auto wesentlich attraktiver.

Mai 2011 EKr nach oben

Heringsessen

In gemütlicher Runde trafen sich Anfang April Mitglieder des Bürgervereins zum Heringsessen. Bei dieser Veranstaltung überreichten der 1. Vorsitzende Eckhard Krüdecke und der 2. Vorsitzende Klaus-Peter Wenke Hedwig Geerken eine Urkunde und ein Blumengesteck. Der Vorsitzende dankte Hedwig Geerken für die ehrenamtliche Tätigkeit, die sie für den Bürgerverein Donnerschwee in den letzten 10 Jahren geleistet hat. Hedwig Geerken war von März 2003 - März 2011 Beisitzerin im Vorstand des Bürgervereins Donnerschwee. In den Jahren von 2001 - 2007 nahm sie als Delegierte an den Sitzungen der ASTOB teil. Hedwig Geerken stellte sich bei der letzten Wahl nicht mehr zur Verfügung. Immerhin konnte sie jetzt ihren 85. Geburtstag feiern. Geehrt für eine 30 jährige Mitgliedschaft im Bürgerverein wurden Lilo und Rudi Brandes. Rudi Brandes war lange Jahre der Kassenprüfer des Bürgervereins

April 2011 EKr nach oben

Kohlfahrt 2011



Kohlfahrt

Wie in den letzten Jahren fand im Februar die 29. Kohlfahrt des Bürgervereins Donnerschwee zu Lokalen im Stadtteil statt. Diesmal ging es zur Gaststätte des Kleingartenvereins Donnerschwee / Ohmstede. Die amtierenden Kohlmajestäten Gudrun und Eckhard Krüdecke übergaben die Kohlpalmen und Ketten nach einer spannenden Wahl an Ruth Schleid und Richard Stähr, die nun als Majestäten 2011 das Kohlvolk zur nächsten Kohlfahrt einladen werden. Ein großer Dank auch an Hedwig Geerken, die wieder zwei prächtige Kohlpalmen zur Verfügung gestellt hatte.
nach oben

Gänsebratenessen

Gänsebraten

Zum 1. Advent fanden sich wieder Mitglieder des Bürgervereins Donnerschwee zur Mittagszeit im CCH zum Gänsebratenessen ein. In gemütlicher und festlicher Atmosphäre konnte manches gute Gespräch geführt werden. Der 1. Vorsitzende Eckhard Krüdecke erinnerte in seinem Vortrag an die entbehrungsreiche Zeit von 1929 bis 1933 und verlas Aufzeichnungen von Zeitzeugen aus Donnerschwee. Mit dem so genannten "Schwarzen Freitag" am 24.10.1929 nahm die Weltwirtschaftskrise ihren Anfang. Im Jahr 1932 gingen 6 128 000 Deutsche "Stempeln". Durch Hamsterei konnte das Leben etwas erträglicher gemacht werden.
b WS nach oben

VfB-Gedenkplatte am Stadtteilzentrum



Hölle des Nordens Foto: Werner Spaeth

Wo die Fußballfans früher vor den Kassenhäuschen anstehen mussten, um ihre Eintrittskarte zu kaufen, wurde am 12. November eine Tafel aus Bronze in den Boden eingelassen. Sie trägt die das Vereinslogo und die Inschrift "Hier auf dem Donnerschwee war einst der VfB-Platz, als "Hölle des Nordens" ein Fußballstadion mit Seele."

Heute befindet sich hier das Stadtteilzentrum Donnerschwee mit Geschäften und anderen Dienstleistern. Auf Initiative des Freundeskreises Blaue Zitrone und der VfB-Alt-Liga wurde diese Platte gefertigt und im Eingangesbereich des Zentrums an der Donnerschweer Straße in die Pflasterung eingefügt. Sie soll an das Stadion erinnern, das nach dem Verkauf der Anlage und dem Bau des Zentrums im wahrsten Sinne des Wortes vom Erdboden verschwunden ist.

Zur Freilegung der Platte waren etliche ehemalige Spieler und Freunde des VfB erschienen. Gerd Ellinghaus, Sprecher der Blauen Zitrone, hielt eine kurze Ansprache, bevor Heini Erkens, ehemaliger Torwart des VfB in den sechziger Jahren, die Platte freilegte.

WeSp :) nach oben

Windenergieanlagen im Landschaftsschutzgebiet



Foto Krüdecke: Geplanter Standort für Windkraftanlagen - Blick stadtauswärts

Windenergieanlagen im Landschaftsschutzgebiet der Donnerschweer / Bornhorster Wiesen

Verwaltung und Rat haben für 3 Flächen im Landschaftsschutzgebiet Gutachter beauftragt, die prüfen sollen, ob an diesen Stellen der Landschaftsschutz entfallen kann, damit Windenergieanlagen aufgestellt werden können. In einem Schreiben an den Oberbürgermeister Prof. Dr. Schwandner und an die Fraktionen im Rat der Stadt Oldenburg hat der Vorstand des Bürgervereins Donnerschwee e.V. sich eindeutig dagegen ausgesprochen, das Windenergieanlagen in den Donnerschweer / Bornhorster Wiesen aufgestellt werden:

Eigentlich hätten Rat und Verwaltung weitere Untersuchungen für Standorte für Windenergieanlagen zur Einsparung von öffentlichen Geldern stoppen müssen. Das Standortkonzept Windenergie 2009 hat gezeigt, dass das gesamte Stadtgebiet Oldenburgs durch bestehende Nutzungsansprüche belegt ist. Aber es wurden im Landschaftsschutzgebiet mögliche Standorte für Windenergie gefunden. Die Stadt Oldenburg mit ihrer Unteren Naturschutzbehörde, zuständig für die Landschaftsschutz gebiete, sieht nun die Möglichkeit Teilbereiche des Landschaftsschutzgebietes für Windkraftanlagen freizugeben, wenn die Stadt der Windenergienutzung eine hohe Bedeutung zumessen kann.

Grundsätzlich widerspricht aber die Errichtung von Windenergieanlagen dem Schutz- Instrument Landschaftsschutzgebiet gemäß § 26 NNatG.

Wir wollen eine Stadt der Wissenschaft sein und nun werben wir mit der Übermorgenstadt. Soll dieser Anspruch dazu führen, dass wir uns nur noch wissenschaftlich und energiepolitisch bewegen, aber Natur und Landschaft sowie die siedlungsnahe Naherholung hinten angestellt werden?

Oldenburg sollte stolz auf die Vernetzung der Bebauung mit dem Landschaftsschutz sein. Es kann nicht sein, weil wir eine Universität , die für die Erforschung von Windenergie Förderungsmittel erhalten hat, oder einen Energieversorger vor Ort und entsprechende Investoren haben, eine Landschaft geopfert wird, die vielleicht in der gesamten Bundesrepublik weiter so nicht zu finden ist.

Auch der Verwaltung der Stadt Oldenburg, besonders aber der Unteren Naturschutzbehörde, hätte bewusst sein müssen, dass Windkraftanlagen mit einer Höhe von 150 m - 190 m das Landschafts- und Ortsbild entscheidend zerstören werden. - Anmerkung: Der 1974 gebaute Wahnbecker Fernsehturm weist nur eine Höhe von 134 m auf. Also sind die hier geplanten Windkraftanlagen noch um ca. 56 m höher. - Dies hätten auch unsere Ratsherren/Ratsfrauen erkennen müssen. Man kann sich nicht nur auf Gutachten zurückziehen. Denn soweit die Voruntersuchungen zeigen, werden die Gutachter sicherlich zu dem Schluss kommen, dass Windkraftanlagen in den ausgewiesenen Teilflächen möglich sind. Und was dann? Nun kommt wie so immer die so genannte politische Abwägung. Wo die Natur und der Mensch in der Regel vor den Begehrlichkeiten in den Hintergrund gedrückt werden. Wie führte doch der ehemalige Dezernent Dr. Pantel aus, dass die drei im Landschaftsschutzgebiet gefundenen Flächen von der Politik beeinflussbar sind.

Im Bereich der Donnerschweer / Bornhorster Wiesen weist der jetzige Flächennutzungsplan ganz klar Schutzgebiete und Schutzobjekte im Sinne des Naturschutzrechtes aus. Und dort, wo Windkraftanlagen möglich sein sollen eine Umgrenzung für Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft. Weiter handelt es sich um ein Überschwemmungsgebiet. Ein wichtiges Rückhaltebecken gegen Überschwemmungen der Stadt Oldenburg.

Hier will man nun inselartig Windkraftanlagen errichten, die auf der einen Seite sogar an die Schutzzone des Naturschutzgebietes grenzen. Landschaftsschutz soll das Landschafts- bild unter anderem schützen. Das Landschaftsbild dieser prägenden freien natürlichen Landschaft wird aber eindeutig durch Windkraftanlagen zerstört und eine Untere Naturschutzbehörde sollte sich für diesen Erhalt einsetzen und sich nicht an der Zerstörung beteiligen!

Der Vorstand des Bürgervereins Donnerschwee e.V. spricht sich eindeutig gegen Windkraftanlagen im Landschaftsschutzgebiet in den Donnerschweer / Bornhorster Wiesen aus den nachstehenden Gründen aus und hofft, dass die Politik auch zu diesen Erkenntnissen kommt:

01) Windenergieanlagen in Landschaftsschutzgebieten widersprechen grundsätzlich dem
NNatG. und BNatG.!

02) Windkraftanlagen zerstören an dieser Stelle das Landschaftsbild. Laut Pressebericht
sind dort 4 Anlagen geplant mit einer Höhe von 150,00 m bis 190,00 m.

03) Die inselartige Herausnahme des Landschaftsschutzes wird bereits während der
Errichtung der Anlagen zu schweren Schäden an Natur und Landschaft führen!

04) Die Baustraße für den Schwerlastverkehr wird durch das vorhandene
Landschaftsschutzgebiet führen und dürfte ein erheblicher Eingriff in Natur und
Landschaft sein. Eine Genehmigung müsste, allein aus diesem Grunde versagt werden.

05) In einem Überschwemmungsgebiet sollte die Erdoberfläche nicht erhöht oder vertieft,
bauliche Anlagen hergestellt oder verändert werden.

06) Der Erholungswert an Natur und Landschaft wird gestört.

07) Für Brutvögel und Zugvögel stellen die Wiesen genauso wie die weitere untere
Hunteniederung einen europaweit bedeutsamen Lebens- und Rastraum dar.

08) Forschungen an Windkraftanlagen durch die Universität können auch an anderer Stelle
vorgenommen werden.

09) Für die im Sichtbereich der Windkraftanlagen befindlichen Grundstücke mit
Wohnbebauung wird der Grundstückspreis sinken, da die Anlagenfläche nur den
Mindestabstand zur Bebauung einhält.


10) Die Herausnahme einer inselartigen Fläche aus dem Landschaftsschutzgebiet
widerspricht den Zielen und Leitlinien des jetzigen Flächennutzungsplanes.

11) Zerstörte Landschaften führen zur Abwanderung der Bevölkerung und sind auch
schädlich für den Tourismus.

12) Die Genehmigung von Windkraftanlagen würde den Landschaftsschutz zwischen der
Kläranlage und der Autobahn aufweichen und könnte später zu einer gänzlichen
Aufhebung entlang der Hunte führen.

13) Wir sind der Auffassung, dass auch die nächsten Generationen sich am
Landschaftsbild dieser für Oldenburg prägenden freien Naturlandschaft erfreuen und
erleben sollen.

14) Wir sehen keinen eindeutigen Abwägungsprozess durch den Rat der Stadt Oldenburg,
da die entstandenen Kosten für die Untersuchungen durch die Investoren refinanziert
werden sollen.

Eckhard Krüdecke



Bild 2 Foto Krüdecke Blick in Richtung Donnerschwee zum Wasserturm. Noch verdecken Bäume die Bebauung
[img]http://www.domain.at/image.gif[/img] nach oben

Neuer städtischer Bauhof an der Wehdestraße 100

Neuer städtischer Bauhof an der Wehdestraße 100
Der Bürgerverein stellte beim Fachdienst Bauordnung und Denkmalschutz eine Anfrage, ob nicht Schallschutzwände beim städtischen Bauhof angeordnet werden müssen, da sich Anlieger durch die Geräuschentwicklung, die beim Be- und Entladen von Baustoffen entstehen, gestört fühlen.

Der Fachdienst teilte jetzt mit, dass die zum Bauvorhaben vorliegende Lärmberechnungen prognostizieren für die nächstliegende Wohnbebauung Beurteilungspegel von 43 dB(A). die nach der TA Lärm für allgemeine Wohngebiete zulässigen Immissionsrichtwerte von 55 dB(A) werden damit um 12 dB(A) unterschritten. Bestehende Gewerbebetriebe sind damit bei der Lärmbetrachtung nicht anzurechnen, da nach Ziffer 3.2.1 der TA Lärm Vorbelastungen nicht zu berücksichtigen sind, wenn die Geräuschimmissionen der Anlage die Immissionsrichtwerte um mindestens 6 dB(A) unterschreiten. Maßnahmen zum Schutz der benachbarten Wohnbebauung vor unzumutbarer Lärmbelästigung durch den städtischen Bauhof sind daher nicht erforderlich.
nach oben

Besichtigung der Donnerschwee Kaserne

Im Rahmen Donnerschwee wird freizeitfit kann am 26. September 2010, 14 - 20 Uhr, das Kasernengelände besucht und besichtigt werden. Die Aktionen von Jugendlichen für Kinder, Jugendliche und Familen bietet ein vielfältiges Programm: Vorführungen und Mitmachaktionen beim Inlinerskating, BMX, Skateboard, Theater gucken, Filmaufführungen, Tanzen zur Musik von Skalinka und Schülerbands.
Eingang zum Kasernengelände ist über die Ammergaustraße und Schliefenstraße
Sept. 2010 EKr nach oben

Spielplatz an der Donarstaße

Die auch im Sportentwicklungsplan ausgewiesene Spiel- und Freizeifläche an der Donarstraße wurde neu hergerichtet. Die Fläche wurde begradigt und mit einer Rasendecke versehen. Noch kann auf diesem Spielplatz nicht gespielt werden, da der Rasen anwachsen muss.

August 2010 EKr nach oben

"Donnerschwee wird freizeitfit"

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat der Stadt Oldenburg im Juni 90.000 Euro Forschungsförderung zur Verfügung gestellt. Mit dem Geld sollen verschiedene Projektbausteine umgesetzt werden, die sich aus dem bisherigen Projektverlauf entwickelt haben. Geplant sind verschiedene temporäre Aktionen für Kinder und Jugendliche auf dem Gelände der Donnerschwee-Kaserne und im Stadtteil Donnerschwee.

August 2010 EKr nach oben

"Elektromobilität für und in Oldenburg"

Die Stadt Oldenburg plant an ca. 100 Bürger Fahrräder mit E-Motor im Akkubetrieb herauszugeben. Zielgruppe sind Autofahrer, die etwas vom Stadtzentrum entfernt wohnen und die man zum Fahrradfahrer "umpolen" möchte. Man verspricht sich auf diesem Wege CO2 einzusparen.
Diese Fahrräder mit Trittkraftverstärker (man muss schon noch die Pedale treten) sollen höchstwahrscheinlich 12 Monate getestet werden. Die Räder sind mit Datenaufzeichnungsgeräten versehen, damit sich etwas zur Nutzungsweise pp. sagen lässt.
Der Interessent, der sich durch vorgenannte Datenerhebung am Forschungsobjekt beteiligt, wird das Fahrrad höchstwahrscheinlich leasen müssen. Pro Monat ist eine Gebühr von 10,00 Euro geplant. Nach Ablauf der Leasingzeit kann das Fahrrad käuflich erworben werden.
Mit einer Akkuladung kann man ohne nachzuladen ca. 30 bis 120 km weit kommen. Die vollständige Akkuladezeit beträgt 3 Stunden. Es sollen in Oldenburg 5 Tankstellen geben, die ein Aufladen der Akkus ermöglichen.
Das Oldenburger Projekt (Modellregion Bremen-Oldenburg) soll bis Mitte 2011 laufen. Es wird vom Bund und vermutlich auch von der EU gefördert werden.
Die Stadt Oldenburg will die Bürgervereine bei diesem Modellversuch einbinden, um auf diesem Wege an geeignete Probanden heranzukommen.

Februar 2010 BH nach oben

Integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept

Im Ausschuss für Stadtgrün, Umwelt und Klima gab das Amt für Umweltschutz und Bauordnung einen Bericht im Zusammenhang mit dem 2. energiepolitischen Arbeitsprogramm ab.
Es soll die Zielsetzung sein, die Erstellung eines integrierten umfassenden Energie- und Klimaschutzkonzeptes für die Stadt Oldenburg, dabei alle relevanten Bereiche wie Haushalte, Gewerbe, Verkehr sowie öffentliche Liegenschaften zu berücksichtigen. Mit dem Ziel, die Treibhausgas-Emissionen der Stadt Oldenburg entsprechend den Zielen der Bundesregierung und den vom Klimabündnis um mindestens 40% bis 2020 gegenüber dem Basisjahr 1990 zu reduzieren. Als wesentliche Ergebnisbestandteile sollen ein kommunalpolitisches Klimaschutzleitbild, ein Handlungskonzept und ein überprüfbares 5-Jahres-Handlungsprogramm bis 2020 entwickelt werden.

Von einem integrierten Klimaschutzkonzept wird gesprochen, wenn es die genannten Aspekte erfasst und unter Beteiligung der kommunalen Interessengruppen (Bürgervereine, Unternehmen, etc.) erarbeitet wird. Eine breit angelegte Partizipation möglichst vieler kommunaler Akteure ist geplant. Sie soll nicht nur dazu dienen, im herkömmlichen Sinne zu beteiligen, d.h. Anregungen aufzunehmen; sie soll nach Möglichkeit auch dazu führen, Ansatzpunkte für eigenständige Aktivitäten der Beteiligten herauszuarbeiten, die zur Erreichung des CO2-Reduktionszieles beitragen. Im Kern soll somit ein Maßnahmekatalog entstehen, der nicht nur von den beteiligten Akteuren akzeptiert, sondern auch aktiv getragen und umgesetzt wird. Institutionen, Unternehmen, Bürgerrinnen und Bürger, die an der Mitwirkung interessiert sind, können an einer Workshop-Phase vom 7. April bis 11. Juni 2010 teilnehmen und werden hierzu eingeladen, sobald die Workshopthemen feststehen. Alle Interessierten können sich auch unabhängig davon schon jetzt beim Fachdienst Umweltmanagement anmelden. Eine Internetseite mit E-Mailkontakt und Angabe von Telefonnummern wurde eingerichtet.

Januar 2010 EKr
nach oben

Auslegungsbeschluss zur Änderung Nr.2 des Bebauungsplanes M-334 (südl. Ammergaustraße/östl. Hochheider Weg)

Die Änderung 1 des B-Planes M-334 liegt in der Zeit vom 06.01.2010 bis 10.02.2010 im Stadtplaungsamt, Technisches Rathaus, industriestraße 1, Geb. C,2.OG, 26105 Oldenburg öffentlich aus. Die Planunterlagen können auch im Internet unter www.oldenburg.de/Bauleitplanung eingesehen werden.
-----------------------------------------------------------------
Für die Flächen im Bereich des ehemaligen Stalling-Geländes führte die Stadt Oldenburg im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens gem. Baugesetzbuch am 28.10.09 eine Bürgerversammlung durch.
1964 baute der Stallung Verlag ein Druck- und Verlagsgebäude. Nach Aufgabe dieser Nutzung 2005 wurden Teilbereiche des Gebäudes von einigen Firmen angemietet und genutzt.
Für das ehemalige Druckereigelände wurde mittlerweile von einem privaten Investor ein städtebauliches Konzept entwickelt, wonach der südliche Teil der Hallen erhalten bleiben und durch den Anbau eines Blockheizkraftwerk ergänzt werden soll. Die Nutzung erfolgt durch den Betrieb pro mente, der Arbeitsplätze für psychisch kranke Menschen anbietet. Dem Betrieb wird ein Parkplatz vorgelagert, der über eine private Straße an die Ammergaustrasse angebunden wird. Für den vorhandenen Mobilfunkmast auf dem Stalling-Gelände wird eine Auslagerung angestrebt. Alternativ kann der Mast auf dem Dach des pro mente Gebäudes angeordnet werden.

Auf den übrigen Flächen soll eine Wohnbebauung mit unterschiedlichen Bauformen entstehen. Insgesamt sollen im Wohnquartier "Wohnpark Stalling" etwa 40 bis 54 Wohneinheiten geschaffen werden.

Entlang des Hochheider Weges ist eine Bebauung mit drei Stadthaustypen mit je fünf Wohneinheiten mit zwei Vollgeschossen vorgesehen. Das Eckgebäude Hochheider Weg / Ammergaustrasse erhält acht Wohneinheiten mit Ladenlokal oder Dienstleistungen. Anschließend erfolgt an der Ammergaustrasse ein weiteres Stadthaus.

Innerhalb des Quartiers werden noch zweigeschossige Reihenhäuser mit ein oder zwei Wohneinheiten geplant.

Es können ca. 60 bis 70 Einstellplätze für die Wohnnutzung angelegt werden. Ein Teil dieser Stellplätze befindet sich in einer Gemeinschaftsgarage unterhalb der Reihenhäuser und soll eine Zufahrt vom Hochheider Weg und eine Ausfahrt zur Ammergaustrasse erhalten.

Zwischen der Beverbäke und den Wohngebäuden wird ein Rückhaltebecken für Regenwasser angelegt.

Zurzeit sind bereits die Abbrucharbeiten angelaufen, da bereits eine Baugenehmigung für den Betrieb von pro mente auf der Grundlage des alten Bebauungsplanes erteilt worden ist.

Januar 2010 EKr nach oben

Aufstellungsbeschluss Bebauungsplan M-798

Die Öffentlichkeit wurde am 23.12.2009 unterichtet, dass der Verwaltungsausschuss der Stadt Oldenburg in seiner Sitzung am 21.12.2009 den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan M-798 (Zentraler Versorgungsbereich Donnerschweer Straße/ehemaliger VfB-Platz gefasst hat. Es findet ein vereinfachtes Verfahren gem. §13 Baugesetzbuch statt.
Entsprechend den Zielen des Einzelhandelskonzeptes (EEK) für diesen zentralen Versorgungsbereich soll die Ansiedlung weiterer Fachmärkte, insbesondere mit innenstadtrelevanten Sortimenten, ausgechlossen werden.

Januar 2010 EKr nach oben

Schutz vor Lärmbelästigung bei der Veranstaltung Public Viewing anläßlich der Fußball WM 2010

Dem Bürgerverein Donnerschwee wurde jetzt ein Schreiben der Stadt Oldenburg an einen Anlieger zur Kenntnis gegeben. Aufgrund der immer wieder stattfindenden Planungen von Openair- Veranstaltungen auf dem Freigelände der Weser-Ems Halle, der daraus resultierenden Lärmbelästigung im Vorfeld und während den Veranstaltungen fühlen sich viele Anlieger belästigt. Es stellt sich dann auch immer wieder die Frage, sind diese Veranstaltungen baurechtlich genehmigungspflichtig und welche Möglichkeiten hat der Anlieger überhaupt, dass seine berechtigten Interessen überhaupt gehört werden?

Bei den vorgebrachten Einwendungen zu der Veranstaltung geht es nicht um die Fußballübertragungen, sondern über die zusätzlichen Veranstaltungsangebote wie Events und Openair-Konzerte. Die Veranstaltung soll vom 11. Juni bis zum 11. Juli stattfinden. Es wird eine Zuschauerzahl von 20.000 pro Großveranstaltung angestrebt und damit werden die dazugehörigen Emissionen wesentlich höher und belastender auf die Umgebung einwirken. Die Veranstaltung wurde in der örtlichen Presse bekannt gegeben.

Wir zitieren Auszugsweise aus dem Schreiben vom Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerd Schwandner: "Für ein regionales Zentrum, wie es Oldenburg darstellt, ist das Angebot eines Public Viewing in Fußball WM 2010 unverzichtbar. Grundsätzlich halte ich auch das Freigelände der Weser-Ems Halle - angedacht ist die befestigte Fläche im unteren Gelände - für einen geeigneten Standort. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt existiert lediglich eine Reservierung der genannten Fläche für den Zeitraum der WM. Einzelheiten des Projektes sind - abgesehen von dem Presseartikel - nicht bekannt. So ist derzeit noch unklar, ob für die geplante Veranstaltung eine baurechtliche Genehmigung erforderlich sein wird. Ein über das Baurecht- bzw. Bundesimmissionsschutzrecht hinaus gehendes ordnungsbehördliches Genehmigungserfordernis besteht nicht. Auch sind die rechtlichen Grundlagen, nach denen das Vorhaben zu beurteilen sein wird, gegenwärtig im Detail noch nicht bekannt. Falls die Merkmale einer baulichen und damit baurechtlich genehmigungsbedürftigen Anlage nicht gegeben sein sollten, kommt eine Beurteilung nach §23 des Bundesimmissionsschutzgesetzes (BImSchG) in Betracht. Zu dieser Bestimmung hatte die Bundesregierung im Mai 2008 eine Verordnung über den Lärmschutz bei öffentlichen Fernsehdarbietungen im Freien über die Fußball-EM erlassen. In dieser Verordnung wurden diverse Bestimmungen der Sportanlagenlärmschutzverordnung für anwendbar erklärt. Diese ermöglicht- abweichend von den Festsetzungen der Bebauungspläne - erhöhte dB(A)-Werte, einschließlich von Ausnahmeregelungen für so genannte "seltene Ereignisse". Die beteiligten Dienststellen sind gehalten, nachbarschützende Interessen durch geeignete Auflagen zu berücksichtigen."

Januar 2010 EKr
nach oben

Bebauungsplan M-798 (Zentraler Versorgungsbereich Donnerschweer Straße/ehemals VfB-Platz)

Im Ausschuss für Stadtplanung und Bauen wurde der Beschluss für die Aufstellung des Bebauungsplanes M-798 gefasst.

Begründet wird dieser Aufstellungsbeschluss von der Verwaltung damit, dass der zentrale Versorgungsbereich Donnerschweer Straße / ehemaliger VfB Platz - jetzt Stadtteilzentrum - den Festsetzungen des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. 15 unterliegt.

Auf den übrigen Flächen an der Donnerschweer Straße ist eine zusammenhängende Bebauung im Sinne des § 34 Baugesetzbuch (BauGB) vorhanden, die maßstabbildend für die weitere bauliche Entwicklung ist. Nicht ausreichend regelbar sind damit allerdings der Umfang und die Art von Einzelhandelsbetrieben, so dass die Vorgaben des Einzelhandelsentwicklungskonzeptes (EEK) nur eingeschränkt umsetzbar sind.

Um diesbezüglich über künftige Vorhaben zielgerichtet entscheiden zu können, soll in einem Bebauungsplan festgesetzt werden, dass entsprechend den Zielen und Empfehlungen des EEK für diesen zentralen Versorgungsbereich die Ansiedlung weiterer Fachmärkte, insbesondere mit innenstadtrelevanten Sortimenten, wie Unterhaltungselektronik, Bekleidung, Uhren, Schmuck und dgl. ausgeschlossen ist.

Der Aufstellungsbeschluss betrifft die Grundstücke an der Wehdestraße ab dem Verbrauchermarkt gegenüber der Nibelungenstraße bis zur Donnerschweer Straße, entlang der Donnerschweer Straße von der Wehdestraße bis Unterm Berg und gegenüber: vom ehemaligen Clubhaus bis zur Beverbäkstraße.

Dezember 2009 EKr nach oben

archivierte Meldungen